PlayStation 3 - Chance für Nvidia?
Falls dies stimmt, so ist es eher unwahrscheinlich, dass Sony die Entwicklung des Grafikchips außer Haus gibt, da der japanische Konzern auch bei der PlayStation 2 die Hardware-Entwicklung weitgehend in eigener Hand behalten hat. So klingt es wahrscheinlicher, dass Sony sich eher die technische Erfahrung und Teile der Technik von Nvidia zu Nutze machen wird, um den Grafikchip erneut selbst zu entwickeln.
Derzeit entwickelt Sony gemeinsam mit IBM und Toshiba einen Cell getauften, clusterfähigen Prozessor, der den Kern der PlayStation 3 ausmachen soll. Man darf gespannt sein, ob die vermutlich recht teure Cell-Entwicklung Sony dazu veranlasst, beim Grafikchip zu sparen. Bei der PlayStation 2 setzte Sony bereits auf ein mit Toshiba entwickeltes, leistungsfähiges Prozessor-Pärchen ("Emotion-Engine"), verbaute aber einen technisch eher schwachen Sony-eigenen Grafikchip ("Graphics Syntheziser") mit nur 4 MByte integriertem VRAM, so dass hochauflösende Texturen in PS2-Spielen eher selten zu finden sind.
Sony und Nvdia haben gegenüber CNN(öffnet im neuen Fenster) nur gesagt, sich nicht über Gerüchte zu äußern, bestätigten und dementierten diese damit also nicht. Nvidia-Sprecherin Carrie Cowan gab gegenüber CNN nur an, dass man weiterhin froh wäre, in jeder Spielekonsole zu stecken.