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Time-Slice-Spezialeffekt aus Matrix mit Digicams nachgebaut

Canon und Glassworks gelingt mit 50 EOS 300D neues Aufnahmeverfahren

Canon ist es gelungen, den aus dem Film "Matrix" bekannten Spezialeffekt "Time Slice" mit fünfzig Digitalkameras des Typs EOS 300D umzusetzen. Der Effekt, der dem Zuschauer den Eindruck vermittelt, sich um eine Actionszene herum zu bewegen, während diese förmlich "einfriert", ist bisher ausschließlich mit analogen Kameras realisiert worden.

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"Analogen Film zu nutzen bedeutete, dass wir zwischen Aufnahme und Bildkontrolle mindestens einen Tag verloren haben, um die Daten zu entwickeln, zu belichten, zu montieren und zu digitalisieren", erklärte Hector Mac Leod, Managing Director von Glassworks, der Post Production Firma, die mit Canon an diesem Projekt gearbeitet hat.

Timeslice-Aufnahmeanordnung
Timeslice-Aufnahmeanordnung

Die fünfzig EOS 300D wurden dazu miteinander für die Aufnahmeauslösung verbunden und in einer kreisrunden Installation aufgebaut. Jede Kamera fokussiert dabei ein Motiv, das sich im Zentrum der Installation befindet. Mit der Aufnahmesteuerung, die man dafür entwickelt hat, können die Kameras in vorher festgelegten Abständen oder auch gleichzeitig ausgelöst werden. Die so entstandenen Bilder werden an einen Rechner übermittelt und dort verarbeitet.

Werden diese Bilder in der richtigen Reihenfolge mit einer bestimmten Bildzahl pro Sekunde betrachtet, entsteht der Effekt, als sei das Motiv mit einer Filmkamera gedreht, die sich rasend schnell um das Motiv bewegt. Optisches Ergebnis für den Zuschauer: Die Bewegungen des Motivs scheinen sich extrem zu verlangsamen, scheinen "einzufrieren".

"Wenn 'Time Slice' eingesetzt wird, gibt es theoretisch keine Grenze, was die Verlangsamung der Bewegungen des Motivs anbelangt", sagte MacLeod. "Wir könnten beispielsweise eine Reihe von Kameras um den Lauf eines Gewehrs installieren. Wenn wir einen Weg finden, Kameras und Blitzlichter schnell genug auszulösen, dann könnten wir Bilder einer Kugel zeigen, die den Lauf verlässt. Der Zuschauer erhält dabei den Eindruck, als bewegte er sich um diese Kugel herum."

Am 20. August 2003 wurde der Effekt bei einer Canon-Party im "Sketch", einem teuren Nachtclub in London, realisiert. Kurz nach der Aufnahme hatten Gäste die Möglichkeit, die so entstandenen Aufnahmen auf den Projektionsflächen zu bewundern. Canon hat von den Ergebnissen einige Quicktime-Filmschnipsel online gestellt, die man unter folgenden Links findet:


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Martin Hoppe 18. Nov 2012

Ich habe ein Rig aus 50 Kameras gebaut, hier zu sehen und als interaktive Animation auch...

Der Dirk 26. Dez 2005

hallo, ich werde im März meinen Diplomfilm an der HFF in Potsdam-Babelsberg drehen. Wir...

jack 21. Sep 2003

denke, das "flackern" kommt vom blitzlichteinsatz, verstehe auch nicht warum die nicht...

Flo 29. Aug 2003

Oh ja sorry.. hast recht... falsch gedacht ;-) ein schönes Wochenende...

Marc O 29. Aug 2003

Hi Flo, a) man verwendete analogkameras weil die Technik bekannt war, hohe...



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