Time-Slice-Spezialeffekt aus Matrix mit Digicams nachgebaut
"Analogen Film zu nutzen bedeutete, dass wir zwischen Aufnahme und Bildkontrolle mindestens einen Tag verloren haben, um die Daten zu entwickeln, zu belichten, zu montieren und zu digitalisieren" , erklärte Hector Mac Leod, Managing Director von Glassworks, der Post Production Firma, die mit Canon an diesem Projekt gearbeitet hat.
Werden diese Bilder in der richtigen Reihenfolge mit einer bestimmten Bildzahl pro Sekunde betrachtet, entsteht der Effekt, als sei das Motiv mit einer Filmkamera gedreht, die sich rasend schnell um das Motiv bewegt. Optisches Ergebnis für den Zuschauer: Die Bewegungen des Motivs scheinen sich extrem zu verlangsamen, scheinen "einzufrieren".
"Wenn 'Time Slice' eingesetzt wird, gibt es theoretisch keine Grenze, was die Verlangsamung der Bewegungen des Motivs anbelangt" , sagte MacLeod. "Wir könnten beispielsweise eine Reihe von Kameras um den Lauf eines Gewehrs installieren. Wenn wir einen Weg finden, Kameras und Blitzlichter schnell genug auszulösen, dann könnten wir Bilder einer Kugel zeigen, die den Lauf verlässt. Der Zuschauer erhält dabei den Eindruck, als bewegte er sich um diese Kugel herum."
Am 20. August 2003 wurde der Effekt bei einer Canon-Party im "Sketch", einem teuren Nachtclub in London, realisiert. Kurz nach der Aufnahme hatten Gäste die Möglichkeit, die so entstandenen Aufnahmen auf den Projektionsflächen zu bewundern. Canon hat von den Ergebnissen einige Quicktime-Filmschnipsel online gestellt, die man unter folgenden Links findet:
- Film 1(öffnet im neuen Fenster)
- Film 2(öffnet im neuen Fenster)
- Film 3(öffnet im neuen Fenster)
- Film 4(öffnet im neuen Fenster)
- Film 5(öffnet im neuen Fenster)
- Film 6(öffnet im neuen Fenster)
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