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QSC legt im Bereich Firmenkunden zu

Übernahme von Ventelo lässt Umsätze deutlich steigen. Der DSL-Anbieter QSC hat seinen Umsatz im zweiten Quartal 2003 um 136 Prozent auf 28,3 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal steigern können. Im Halbjahresvergleich wuchs der Umsatz von 21,5 Millionen Euro um 160 Prozent auf 55,8 Millionen Euro. Der Umsatzanstieg geht in erster Linie aber auf die Übernahme von Ventelo sowie hohe Zuwächse im Firmenkunden- und Projektgeschäft zurück.
/ Jens Ihlenfeld
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Der Geschäftskundenanteil am Gesamtumsatz erreichte im zweiten Quartal 2003 52 Prozent nach 32 Prozent im Jahr 2002 und 25 Prozent im Jahr 2001. Dabei reduzierten sich die Netzwerkaufwendungen im zweiten Quartal 2003 auf 26,7 Millionen Euro nach 27,1 Millionen Euro im Vorquartal. In Folge verdreifachte sich das Bruttoergebnis auf 1,6 Millionen Euro nach 0,5 Millionen Euro im ersten Quartal 2003 und einem Minus von 2,3 Millionen Euro im zweiten Quartal 2002.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erwirtschaftete QSC ein positives Bruttoergebnis von 2,1 Millionen Euro nach einem negativen Bruttoergebnis von minus 9,8 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2002.

Mit minus 7,2 Millionen Euro halbierte sich das EBITDA gegenüber dem zweiten Quartal 2002. Im Halbjahresvergleich reduzierte es sich von minus 31,2 Millionen Euro auf minus 17,2 Millionen Euro. Der Liquiditätsverbrauch von QSC sank im zweiten Quartal 2003 zum neunten Mal in Folge auf minus 8,6 Millionen Euro nach minus 10,9 Millionen Euro im ersten Quartal 2003. Per 30. Juni 2003 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von 68,1 Millionen Euro.

QSC plant für das Gesamtjahr 2003 einen Jahresumsatz von mehr als 115 Millionen Euro und ein EBITDA-Ergebnis, das besser als minus 25 Millionen Euro ausfällt.

"Im Verlauf des vierten Quartals 2003 wollen wir den Break-Even auf EBITDA-Basis erreichen" , betont CEO Schlobohm. Früher als geplant erwartet QSC bereits im Verlauf des ersten Halbjahres 2004 den Break-Even auf Cash-Flow-Basis.


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