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Amazon wehrt sich gegen E-Mail-Fälscher

Erste Einigungen mit Spam-Versendern. Amazon.com hat elf Prozesse in den USA und Kanada angestrengt, bei denen es um E-Mails geht, die von Spammern verschickt wurden und in denen sie Amazon als Absender angeben. Als Abschreckung gegenüber Nachahmern des so genannten Spoofings fordert Amazon Millionenstrafen in Form verschärfter Schadensersatzforderungen.
/ Andreas Donath
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Parallel zu dieser Entwicklung hat das Büro des Generalstaatsanwaltes des Staates New York den Abschluss eines Schlichtungsverfahrens mitgeteilt, bei dem es um einen ähnlichen Betrug ging. Der Schlichtungsbeschluss verbietet Cyebye.com, sich der Namen von Unternehmen in E-Mail-Werbung (Spam) zu bedienen, ohne deren Einwilligung zu haben. Cyebye.com muss künftig seine E-Mail-Aussendungen speichern und auf Verlangen der Behörden herausgeben und zudem 10.000 US-Dollar Strafe zahlen.

Auch Amazon.com konnte im Grundsatz eine Einigung mit Cyebye.com erreichen, wobei das Unternehmen keinerlei Mails mehr versenden darf, in denen Amazon.com erwähnt wird, wenn dies nicht vorher von Amazon.com genehmigt wurde.

Amazon.com hat eine spezielle E-Mail-Adresse unter stop-spoofing@amazon.com für diejenigen eingerichtet, die Mails erhalten, die anscheinend von Amazon.com versendet wurden. Amazon.com nennt sogar die Namen der Unternehmen, die sich des Spoofings bemächtigten und will den Verlauf der Prozesse online dokumentieren.


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