Marktplatz-für-Schulen sammelt alte PCs
Bis Juli 2003 konnten 9.660 Computer, Monitore, zahlreiche Drucker und Softwarepakete an Schulen ausgeliefert werden. Durch Beschaffung von "Pentium-Rechnern" aus der Wirtschaft und ihrer Aufarbeitung durch Fachfirmen sollen Schulen in die Lage versetzt werden, E-Learning in den Schulalltag zu integrieren.
Der Marktplatz-für-Schulen gewährleistet die Abholung der Geräte beim Sponsor, die unwiederbringliche Löschung der Festplatten nach DIN-Norm, die Reinigung, Überprüfung und Anpassung der Rechner sowie die Auslieferung an die einzelnen Schulen. Den Sponsoren sollen im gesamten Prozess keine Kosten entstehen.
Die Rechner sollten dabei aber gewissen Mindestanforderungen genügen. Dazu zählt mindestens ein Pentium-Prozessor, eine Festplatte mit 2 GByte, 32 MByte Arbeitsspeicher, ein Disketten- und CD-ROM-Laufwerk, Soundkarte und eine Grafikkarte mit mindestens 2 MByte Speicher. Netzwerkrechner sollten zudem über eine 10/100-MBit-Netzwerkkarte verfügen und mindestens mit einer 4-GByte-Festplatte sowie 64 MByte Arbeitsspeicher ausgestattet sein.
Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin präsentiert sich der Marktplatz-für-Schulen am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Halle 5.3 (Stand 05).