Modchip-Klage: Lik Sang International und Sony einigen sich
Lik Sang International sah sich auf Grund der "aktuellen internationalen rechtlichen Entwicklungen" um Modchips und ähnliche Geräte sowie aus finanziellen Gründen gezwungen, mit Sony Computer Entertainment eine weltweite geltende Vereinbarung über den Verzicht auf den Verkauf von Technik und die Veröffentlichung von Informationen zu treffen, mit welcher der Kopierschutz von bestehenden und künftigen Sony-Spielekonsolen ausgehebelt werden kann.
Darüber hinaus musste Lik Sang bereits im Juni 2003 eine einmalige Kompensationszahlung an Sony Computer Entertainment entrichten, deren Höhe nicht genannt wurde. Sony Computer Entertainment hat dafür im Gegenzug seine Klage vor dem hohen Gericht in Hongkong zurückgezogen. Die im Augenblick laufenden Rechtsstreitigkeiten mit Nintendo und Microsoft sind für Lik Sang International noch nicht ausgestanden.
Die Geschäftsführung des in Hongkong sitzenden Videospielzubehöranbieters Lik Sang International Limited hat sich Ende 2002 voll auf die Modchip-Klage konzentrieren müssen und konnte sein Geschäft auf Grund eingefrorener Konten nicht fortsetzen. Den Onlineshop Lik-Sang.com hatte man deshalb im November 2001 dem neu gegründeten Unternehmen "Pacific Game Technology" übergeben , das auch einen Großteil der Lik-Sang-Angestellten übernahm.



