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Ricoh Caplio G4: Digicam mit und ohne Weitwinkel erhältlich

Neuartige Produkt-Variation bei Digitalkameras. Ricoh bringt mit der Caplio G4 eine neue 3,24-Megapixel-Digitalkamera auf den Markt, die deutlich kleiner ist als das Vorgängermodell G3. Die Kamera verfügt über ein 3fach-Zoom mit einer Brennweite zwischen 35 bis 105 mm (umgerechnet auf eine 35-mm-Kleinbildkamera) bei F2,6 bis 4,7 sowie einem 3,4fach-Digitalzoom. Alternativ gibt es mit der Ricoh Caplio G4 wide noch ein ansonsten baugleiches Gerät (G3 Wide) mit einem richtigen Weitwinkelobjektiv (28 bis 85 mm).
/ Andreas Donath
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Der Makrobereich der G4 und der G4 Wide bis zur Nahgrenze von einem Zentimeter ermöglicht es, kleine Objekte groß im Bild erscheinen zu lassen. Auf der Kamerarückseite befindet sich ein 1,6-TFT-Farbdisplay mit einer Auflösung von 80.000 Pixeln. Die Fokussierung erfolgt über einen hybriden Autofokus oder wahlweise auch manuell. Die Belichtungsmessung wird mit einer Programm-Automatik erledigt, die mittenbetonte Messungen, eine Spot- sowie eine 256-Felder-Mehrfeld-Messung erlaubt.

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Die Verschlusszeiten liegen zwischen 1/2000 bis 8 Sekunden und die einstellbare Empfindlichkeit rangiert zwischen ISO 125, 200, 400 und 800. Eine automatische Abstimmung der Empfindlichkeit ist ebenfalls möglich. Der Weißabgleich erfolgt wahlweise automatisch oder manuell bwz. anhand von einigen Voreinstellungen für Tageslicht, bedeckten Himmel, Glühlampenbeleuchtung und Leuchtstofflicht.

In der M- und S-Serienbildfunktion nimmt die Kamera innerhalb von zwei Sekunden 16 Aufnahmen auf (Abstand jeweils 0,13 Sekunden) und speichert sie zusammenmontiert als ein Bild ab. Bei der M-Funktion sind es die letzten 16 Aufnahmen vor dem Loslassen des Auslösers. Das ist nützlich, wenn der zeitliche Ablauf einer Bewegung nicht vorhersehbar ist. In S-Funktion werden die Bilder sofort nach dem Auslöserdrücken aufgezeichnet. Bei der Wiedergabe lassen sich die Aufnahmen einzeln vergrößern – blättert man die 16 Bilder rasch vorwärts oder rückwärts durch, ergibt sich der Eindruck einer Animation. Mit der Standard-Serienbildfunktion entstehen bei gedrücktem Auslöser normale Fotos in Intervallen von 0,3 Sekunden.

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Die Kamera bietet sechs Motiv-Funktionen: Porträt, Sport, Landschaft, Nachtszenen, Text und hohe Empfindlichkeit. Der letztgenannte Modus bewirkt eine starke Monitoraufhellung, um bei schwachem Umgebungslicht die Ausschnittwahl und Bildgestaltung zu erleichtern.

Die Kamera verfügt über einen Selbstauslöser mit einer Verzögerung von 2 oder 10 Sekunden. Die Aufnahmebereitschaft besteht nach 1,9 Sekunden (G4) und 1,8 Sekunden (G4 Wide) und die Auflöseverzögerung liegt bei nur 0,14 Sekunden. Der eingebaute Miniblitz kann zumindest in unmittelbarer Kameranähe das Umfeld erleuchten.

Die Digitalkamera speichert ihre JPEGs (Exif 2.2, DCF, DPOF) auf SD-Memory Cards oder ihrem internen 8-MByte-Speicher. Videoaufnahmen können mit einer Auflösung von bis zu 320 x 240 Pixeln gemacht werden. Die Datenübertragung kann neben dem Speicherkartenaustausch auch per USB-1.1-Schnittstelle erfolgen.

Die Stromversorgung wird mit zwei AA-Akkus realisiert. Die Ricoh Caplio G4 misst 112,9 x 36,4 x 57,5 mm und wiegt nach Herstellerangaben 150 Gramm. Die Kamera soll ab Mitte September 2003 erhältlich sein und 249,- Euro kosten.

Die mit einem 28-bis-85-mm-Weitwinkelobjektiv (bezogen auf das Kleinbildformat) ausgerüstete Digitalkamera Ricoh Caplio G4wide, die ansonsten die gleichen Daten wie ihre Schwester ausweist, soll ebenfalls ab Mitte September 2003 auf den Markt kommen und 299,- Euro kosten.


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