Hitachi liefert erste 4-GByte-Microdrives aus (Update)

Getestet wird das auch unter der Serienbezeichnung "Hitachi Microdrive 3K4 Series" geführte 4-GByte-Microdrive derzeit von Blaupunkt, Kodak, Minolta, Nikon, Olympus, Pentax, Sigma und Sony, die zum Teil schon die aktuellen Microdrives unterstützen. Da Hitachi erstmals das FAT32- anstelle des FAT16-Dateisystems einsetzt, um die FAT16-Limitation auf maximal 2 GByte zu beseitigen, müssen Digitalkameras, PDAs und andere mit Compact-Flash+-Typ-II-Steckplatz ausgestattete Geräte das FAT32-Dateisystem zwingend unterstützen.
Die neue Miniaturfestplatte ist laut Hersteller für die Speicherung von hochauflösenden Digitalfotos, Videos, MP3-Musik, Spielen und anderen großen Dateien ausgelegt. Im Vergleich mit Flash-Speichern soll sie weiterhin günstiger pro Megabyte sein, verspricht Hitachi. Wenn die reguläre Auslieferung des Laufwerks ab November 2003 auch an Endkunden beginnt, soll ein 4-GByte-Microdrive für rund 500,- Euro erhältlich sein.
Das aktuelle 1-GByte-Microdrive soll weiter verkauft werden, gegen Ende 2003 wird zudem das erwähnte 2-GByte-Microdrive eingeführt. Das 4-GByte-Microdrive wird in Berlin auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) 2003 demonstriert werden.



