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Laufen Microsoft-WebServer unter Linux?

Microsoft setzt auf Akamais Caching-System unter Linux. Microsoft hat am Freitag seine DNS-Einträge verändert, so dass nun alle Anfragen auf www.microsoft.com(öffnet im neuen Fenster) auf Akamais Caching-System landen statt auf Microsofts eigenen Servern, das berichtet Netcraft(öffnet im neuen Fenster) . Pikanterweise laufen die Systeme von Akamai unter Linux, so dass alle Anfragen auf Microsofts zentraler Website nun zunächst bei einem Linux-System landen.
/ Jens Ihlenfeld
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Akamai betreibt ein über das Internet verteiltes Caching-System, das für eine Lastverteilung sorgt, da es versucht, Anfragen von möglichst nah gelegenen Caching-Servern zu beantworten. So schützt das System auch gegen verteilte Denial-of-Service-Attacken, die gerade darauf ausgelegt sind, von vielen Ausgangspunkten einen zentralen Punkt anzugreifen und so zu überlasten.

In Netcrafts Statistiken, die Auskunft darüber geben, unter welchem Betriebssystem und Webserver eine Domain betrieben wird, führt das Ganze zu einem eher merkwürdigen Bild(öffnet im neuen Fenster) . Es scheint, als betreibe Microsoft seine Websites unter dem Microsoft Internet Information Server 6.0, der unter Linux läuft. Doch diese Kombination existiert so nicht. Grund dafür ist die Art und Weise, in der Akamai arbeitet. Die DNS-Anfragen werden auf einen Akamai-Server aufgelöst, so dass als Host-Betriebssystem Linux in Erscheinung tritt. Da die Akamai-Server die Anfragen aber weiterleiten, enthalten die Antworten einen Header, der vom Microsoft-IIS/6.0 stammt.


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