Abo
  • IT-Karriere:

MontaVista: Gemeinsam gegen SCO

Maximal 1 Prozent der Embedded-Linux-Systeme könnte gegen SCOs Rechte verstoßen

Mit der Motorola-Tochter MontaVista hat sich zudem ein weiteres Unternehmen öffentlich gegen SCO gestellt und rät seinen Kunden davon ab, die von SCO geforderten Lizenzgebühren für Linux zu bezahlen. Der Spezialist für Embedded-Linux schließt sich dabei prinzipiell der Argumentation der Open Source Community an, weist zudem aber darauf hin, dass die von SCO konkret benannten Teile des Linux-Kernels, die gegen SCOs Urheberrecht verstoßen sollen, Embedded-Systeme kaum betreffe.

Artikel veröffentlicht am ,

Nur etwa 20 Prozent der auf Linux-Basis ausgelieferten Embedded-Systeme basieren auf den Architekturen IA32 und IA64. Die meisten ausgelieferten Systeme setzen zudem auf Linux 2.2 auf, das nach Aussage von SCO von den Urheberrechtsverletzungen gar nicht betroffen ist. Die in Linux 2.4 neu hinzu gekommenen Technolgien, die für Embedded-Systeme relevant sind, haben kaum Berührungspunkte mit den von SCO genannten Teilen des Linux-Kernels. Selbst wenn SCO mit seinen Anschuldigungen recht habe, sei nach Meinung von MontaVista nur etwa 1 Prozent der Embedded-Linux-Systeme betroffen. SCO hingegen fordert eine Abgabe von 32,- US-Dollar für jedes Embedded-Linux-System.

Seinerseits sichert MontaVista seinen Kunden Schutz vor den Angriffen von SCO zu und fordert darüber hinaus seine Partner auf, sich ebenso öffentlich gegen SCO zu stellen. Zur Frage: " Wird sich SCO möglicherweise durchsetzen?" heißt es bei MontaVista: "Niemend außerhalb der SCO Group scheint zu denken, dass das Verfahren eine Grundlage hat."



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. GTA 5 12,49€, GTA Online Cash Card 1,79€)
  2. (aktuell u. a. Dell-Notebook 519€, Dell USB-DVD-Brenner 34,99€)
  3. 88,00€
  4. 107,00€ (Bestpreis!)

4n|)R34$ 26. Aug 2003

Wenn Du wirklich IT-Profi bist, dann gute Nacht. Mir tun nur Deine Kunden oder die...

xofox 25. Aug 2003

Super! Es giebt doch noch jemandem der sich für das Ausgangstema intressiert.

Maru 25. Aug 2003

Snogard macht das immer noch :D

IScho 25. Aug 2003

Meiner Meinung will hier jemand einfach nur provozieren, so offenkundig ignorant kann...

Silent One 25. Aug 2003

na damit wirste danach die wenigsten probleme hamm ;-) mfg mathias


Folgen Sie uns
       


Linux für Gaming installieren - Tutorial

Die Linux-Distribution Manjaro eignet sich gut für Spiele - wir erklären im Video wie man sie installiert.

Linux für Gaming installieren - Tutorial Video aufrufen
Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  2. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich
  3. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps

Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.


      •  /