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Microsoft stoppt internationalen Open-Source-Gipfel

WIPO sagt internationale Konferenz zu Open Source ab

Einem Bericht der Washington Post zufolge hat die World Intellectual Property Organization (WIPO) ein geplantes Treffen zum Thema Open Source auf Drängen der US-Regierung abgesagt, nachdem diverse Lobby-Gruppen, hinter denen Microsoft stehe, dagegen opponiert haben.

Artikel veröffentlicht am ,

Auf Betreiben von James Love, Kopf des Consumer Project on Technology, und knapp 60 weiteren Ökonomen, Technologie-Aktivisten und Wissenschaftlern hatte die WIPO ursprünglich ein offizielles Treffen geplant, in dem es unter anderem um die Rolle von Open Source gehen sollte. Love argumentiert, dass Entwicklungsländer in einigen, für Bildung und Infrastruktur kritischen Bereichen wie Pharmazie und Software von einem weniger strikten oder alternativen Urheber-, Patent- und Markenrecht profitieren könnten.

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Dieser Argumentation stellt sich aber unter anderem Emery Simon von der Business Software Alliance entgegen, so das Blatt. Er betont, man wende sich nicht gegen Open Source als solches, werde aber die Position, dass ein starkes System von Eigentumsrechten die beste Grundlage zur Entwicklung von bahnbrechenden Software-Technologien sei, verteidigen. Diese Regelung gebe Entwicklern schließlich die entsprechenden öknonomischen Anreize für innovative Entwicklungen.

Noch schärfere Töne diesbezüglich schlägt Lois Boland, Direktorin für internationale Beziehungen beim US-Patentamt, gegenüber der Washington Post an. Open Source stehe im Gegensatz zur Mission der WIPO, deren Aufgabe es sei, geistiges Eigentum zu fördern. Ein Treffen, das zum Ziel habe, geistiges Eigentum abzulehnen oder aufzugeben, scheint ihr den Zielen der WIPO zu widersprechen. Zudem lasse das Budget der WIPO kein weiteres Treffen im nächsten Jahr zu.

Boland fordert gegenüber der Washington Post Gruppen wie die von James Love auf, sich ein anderes internationales Forum zu suchen, wenn sie über Open Source diskutieren wollen.

Bolands Argumenten tritt Lawrence Lessig, Jura-Professor an der Stanford Law School, entgegen. Open Source stehe nicht im Gegensatz zu geistigem Eigentum, vielmehr sei Open Source ohne entsprechende Rechte nicht denkbar. Sollten die von der Washington Post zitierten Aussagen von Boland so gemacht worden sein, sollte sie besser zurücktreten, so Lessig.

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Mark 31. Aug 2003

Liebe Mitbürger, wir haben eine kleine Bitte an jeden von Euch, der den freien Wettbewerb...

enno 28. Aug 2003

Da zeigt sich wieder mal, zu welchen Hirnaufweichungen die regelmäßige Lektüre von Junge...

Ron Sommer 28. Aug 2003

Sag mal: Meinst Du das alles genau *so* oder hab ich nur den Witz nicht verstanden? Du...

Soldat 26. Aug 2003

Man muß das Ganze als politische, wirtschaftliche und nicht zuletzt kulturelle...

usr 25. Aug 2003

.... wie schnell man so einen "Verein" wie OSS Schachmatt setzen kann... ... also Finger...


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