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Abermals gefährliche Sicherheitslecks im Internet Explorer

Sicherheitslöcher erlauben Angreifer das Ausführen von Programmcode

Wie Microsoft in einem aktuellen Security Bulletin berichtet, enthält der Internet Explorer in den Versionen 5.01, 5.5 und 6.0 erneut zwei gefährliche Sicherheitslöcher, worüber ein Angreifer beliebigen Programmcode auf dem System starten kann. Ein Sammel-Patch soll diese Sicherheitslücken sowie bisherige Sicherheitslöcher in Microsofts Browser schließen und aktualisiert weitere Komponenten rund um den Internet Explorer.

Artikel veröffentlicht am ,

Eines der beiden Sicherheitslecks im Internet Explorer betrifft das Cross-Domain-Sicherheitsmodell des Browsers, worüber eigentlich der Austausch von Informationen über Domain-Grenzen hinweg unterbunden werden sollte. Ein Angreifer kann über eine entsprechend formatierte Webseite Script-Code in der Sicherheitszone "Mein Computer" ausführen, um auf dem angegriffenen System befindliche Applikationen mit den Rechten des angemeldeten Benutzers zu starten oder Dateien auf dem betreffenden System einzusehen.

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Das zweite Sicherheitsloch erlaubt es einem Angreifer sogar, beliebigen Programmcode auf ein anderes System zu laden und diesen mit den Rechten des angemeldeten Nutzers auszuführen. Ein Fehler im Internet Explorer sorgt dafür, dass der Browser einen von einem Web-Server stammenden Object-Typ falsch erkennt und einem Angreifer so über die Bereitstellung einer speziell formatierten Webseite das Einschleusen von beliebigem Programmcode erlaubt.

Die letztere der beiden Sicherheitslücken kann neben der Bereitstellung als Webseite auch über eine HTML-Mail ausgenutzt werden, da viele Mail-Clients die Rendering-Engine des Internet Explorer zur Ansicht von HTML-Mails verwenden. Dann genügt die Ansicht einer entsprechend formatierten E-Mail, um Opfer einer solchen Attacke zu werden.

Zudem setzt der von Microsoft bereitgestellte Sammel-Patch für das nicht mehr unterstützte ActiveX-Control BR549.DLL ein Kill-Bit, da dieses Reporting-Control ebenfalls ein Sicherheitsloch aufweist und so deaktiviert wird. Als Weiteres behebt der Patch einen Programmfehler, wodurch der Internet Explorer durch die Anzeige einer HTML-Seite zum Absturz gebracht werden kann. Dadurch ist auch ein Absturz des E-Mail-Clients möglich, wenn dieser den Internet Explorer zur Ansicht von HTML-Mails verwendet.

Microsoft bietet einen Sammel-Patch für den Internet Explorer 5.01, 5.5 mit Service Pack 2 und 6.0 zum Download an, der auch frühere einzeln erschienene Sicherheits-Updates umfasst.



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xi 21. Aug 2003

Das wirst du wohl bei jeder vernünftigen Software finden, ich kenne keinen vernünftigen...

SH 21. Aug 2003

Generell ist es bei guten OpenSource Projekten so üblich, dass die Entwickler lieber...

brille.exe 21. Aug 2003

im Moment kann man nicht arbeiten mit windows, im Vergleich zu MAC/Linux. Ist doch keine...

xyz 21. Aug 2003

Stimmt genau, MS InternetExplorer hat einen Marktanteil von über 95% weltweit im...

Flo 21. Aug 2003

Ja leider würde ihn jeder benutzen wenn er von vornherin installiert ist... Es sollte...


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