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Samba-Team wirft SCO Heuchelei vor

Bruce Perens widerlegt weitere "Beweise" von SCO

Im Streit um Urheberrechtsverletzungen durch Linux ergreift nun auch das Samba-Team das Wort und wirft SCO Heuchelei vor. Zudem gelangten mittlerweile die gesamten Folien der SCO-Präsentation an die Öffentlichkeit, in der SCO auf seiner eigenen Hausmesse erstmals öffentlich Beweise für die angeblichen Urheberrechtsverletzungen zeigte. Doch auch diese scheinen offenbar wertlos zu sein.

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Das Samba-Team hat mit harten Worten SCOs Verhalten verurteilt. Während SCO freie Software und insbesondere die GPL angreift und dies als ungültig sowie wertvernichtend bezeichnet, kündigte SCO zugleich an, sein OpenServer-Produkt um Samba 3 zu erweitern, einer Software, die ihrerseits unter der GPL steht.

Da Samba 3 es erlaube, Windows-NT-Server durch Linux/Unix-Server zu ersetzen, stelle Samba einen erheblichen Wert für Betriebssysteme dar, die die Software integrierten. SCO greife zum einen Linux und die GPL an, zum anderen aber profitiere SCO von Samba 3, da die Software unter der GPL steht. SCO könne nicht beides haben, entweder SCO entscheide sich dafür, keine Software unter einer freien oder Open-Source-Lizenz in seine Software zu integrieren, oder SCO beteilige sich aktiv an der Open-Source-Bewegung und erntet die Früchte dieser Arbeit.

Schlägt SCO weiterhin Profit aus freier und Open-Source-Software, während sie gleichzeitig diese angreife, sei dies Heuchelei. Dennoch hält das Samba-Team weiterhin an den Prinzipien freier Software fest, auch wenn ihre Software in einer Art und Weise genutzt wird, die sie ablehnen: "Auch wenn diese von widerlichen Heuchlern wie SCO genutzt wird."

Derweil kündigte SCO gegenüber der Computer Business Review seine Absicht an, an einem Linux-Nutzer ein Exempel zu statuieren. Man wolle wahrscheinlich zielgerichtet gegen ein Unternehmen vorgehen, das AIX, Dynix und Linux nutze, um möglichst viele Aspekte in einem Gerichtsverfahren abzuhandeln. SCO erhofft sich eine verbesserte Akzeptanz seiner Forderungen, verlangt das Unternehmen doch, dass kommerzielle Linux-Nutzer eine spezielle Lizenz von SCO erwerben, da dieses SCOs Urheberrechte verletzt. IBMs Unix-Derivate AIX und Dynix haben SCO ebenfalls für illegal erklärt. Da man IBM die entsprechenden Verträge gekündigt habe, verstoße auch deren Einsatz gegen SCOs Urheberrechte.

Die von SCO auf seiner Hausmesse gezeigten Beweise geraten währenddessen zunehmend ins Wanken. Konnten Linux-Entwickler bereits gestern die ersten aufgetauchten Beweise weitgehend widerlegen, erhielt Open-Source-Verfechter Bruce Perens mittlerweile Zugriff auf die gesamte SCO-Präsentation und konnte die weiteren dort aufgeführten Beweise zusammen mit Linus Torvalds und anderen Linux-Entwicklern analysieren und so widerlegen.

Samba-Team wirft SCO Heuchelei vor 

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coolburn rooster 01. Feb 2005

Dazu ist nur eines zu sagen, Leute wie die von SCO gehören isoliert, früher hätte man...

blackmarket 24. Aug 2003

Aber Gott ist ja sowieso ein Straftäter, den kriegt Sco wegen beihilfe dran.

_ 22. Aug 2003

Wenn IBM nicht gehört würde (es geht ja um AIX und Dynix) hätte das Urteil jedoch keinen...

d43M0n 22. Aug 2003

nicht doch...

SCO Insider 22. Aug 2003

Man wird einen Strohmann verklagen, so dass der Gegner sich nur gemäß den Vorgaben von...



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