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Ubi Soft will bessere Förderung deutscher Spieleentwickler

Odile Limpach: Spieleentwicklung ist eine lohnende Herausforderung. Ubi Soft hat im Rahmen der heute beginnenden Games Convention in Leipzig die Wirtschaftskraft der deutschen Spieleindustrie und ihre Bedeutung für den Arbeitsmarkt betont und fordert eine stärkere gesellschaftliche Aufmerksamkeit für die Branche. Zudem wünscht sich Ubi Soft unterstützende Wirtschaftsprogramme für die Computerspiele-Industrie seitens der Politik.
/ Jens Ihlenfeld
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"Unsere Industrie verdient in Deutschland eine stärkere gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Momentan wird die Branche verzerrt wahrgenommen. Umsatzzahlen – vergleichbar mit denen anderer Mediensparten wie Musik oder Film – stehen lediglich eine Hand voll international erfolgreicher Produktionen aus Deutschland mit wenigen Beschäftigten in der aktiven Entwicklung gegenüber" , so Odile Limpach, Geschäftsführerin von Ubi Soft Entertainment Deutschland und des Entwicklungsstudios Blue Byte.

Mit Blick auf die jüngsten Ankündigungen der französischen Regierung zur Unterstützung der Spielehersteller fordert Limpach mehr Unterstützung seitens der Politik: "Unterstützende Wirtschaftsprogramme für unsere produzierende Industrie seitens der Politik sind mehr als wünschenswert. Von derartigen Programmen würden insbesondere kleine, unabhängige Entwicklungsstudios profitieren, um ihre kreativen Spielideen in der Vorproduktionsphase zu finanzieren. Ein internationaler Verkaufserfolg von Spielen zieht die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Studios nach sich – Arbeitsplätze im Bereich der Informatik, des Grafikdesigns und des Internetsektors. Insgesamt ist Spieleentwicklung in Deutschland also eine lohnende Herausforderung."


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