Canon-Spiegelreflexkamera mit 6 Megapixel für 1.100 Euro
Canon will das Gehäuse zusammen mit einem EF-S-Objektiv mit einer Brennweite zwischen 18 und 55 mm (f/3,5 bis 5,6) in den Handel bringen. Da der im Vergleich zum analogen 35-mm-Film kleinere Sensor in der neuen Kamera eine Verlängerung der Brennweite um den Faktor 1,6 bewirkt, erachtete man die Entwicklung des EF-S als notwendig. Die 18-bis-55-mm-Brennweite des neuen Objektivs entspricht einer vollformatigen Brennweite von 29 bis 88 mm.
Der Kamerabody ist auch einzeln erhältlich. Die EF-Objektive analoger EOS-Kameras sollen allesamt mit dem digitalen System nutzbar sein. Die Serie der derzeit aktuellen EF-Objektive von Canon umfasst mehr als 50 verschiedene aktuelle Modelle.
Die Empfindlichkeit rangiert zwischen 100, 200, 400, 800, 1.600 und ist auch von der Kamera automatisch bestimmbar. Der mechanische Verschluss bietet Verschlusszeiten zwischen 1/4.000 Sekunden bis 30 Sekunden. Die Kamera ist mit einem Selbstauslöser ausgestattet, der eine zehnsekündige Verzögerung bewirkt.
Die Kamera verfügt über einen eingebauten Blitz mit einer Leitzahl von 13 und einer Blitzfolgezeit von 3 Sekunden. Die Kamera ist außerdem mit einem Aufsteckschuh für einen externen Blitz versehen und unterstützt eine schnurgebundene und drahtlose E-TTL-Blitzsteuerung.
Für den Weißabgleich besteht neben der Möglichkeit, diesen manuell vorzunehmen, auch die Auswahl aus acht Programmen. Der rückwärtige LCD-Monitor weist eine Bildschirmdiagonale von 1,8 Zoll und eine Auflösung von 118.000 Pixeln auf und wird ergänzt durch ein direkt darüber angebrachtes Monochrom-LCD für Statusinformationen der Kamera. Der Dioptrienausgleich am optischen Sucher erlaubt Korrekturen zwischen minus 3 bis plus 1 Dioptrien.
Die Kamera speichert auf Compact-Flash-Karten des Typs I und II und ist Hitachi-Microdrive-kompatibel. Die Kamera zeichnet neben JPEGs (EXIF 2.2) auch in einem Canon-eigenen RAW-Format auf, auf Wunsch wird das Bild sogar in beiden Filetypen gespeichert. Der USB-1.1-Anschluss ist PictBridge-kompatibel. Die Stromversorgung wird mit einem Lithium-Ionen-Akku mit 1.100 mAh realisiert. Zur Bildreichweite äußerte sich Canon leider nicht.
Das Gehäuse der Canon EOS 300D misst 142 x 99 x 72,9 mm und wiegt ohne Akku und Zubehör 560 Gramm. Im Gegensatz zur großen Schwester EOS 10D ist das Gehäuse allerdings weitestgehend aus Kunststoff gebaut anstelle aus Metall. Mit dem EF-S-18-bis-55-mm-Objektiv kommt man auf ein Nettogesamtgewicht von 750 Gramm.
Das Canon-EOS-300D-Gehäuse soll 1.099,- Euro kosten, die EOS 300D im Set mit EF-18-bis-55-mm-Objektiv ist zu einem Aufpreis von 100,- Euro für insgesamt 1.199,- Euro erhältlich.
Die EOS 10D bleibt nach Angaben von Canon aber weiterhin im Programm. Sie ist teilweise schon für 1.570,- Euro im Handel erhältlich, wie ein Blick in den tagesaktuellen Golem.de-Preisvergleich für Digitalkameras zeigt.
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