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Adaptec will Server beschleunigen (Update)

Netzwerkbeschleuniger sollen die Server-CPUs entlasten. Adaptec hat mit dem Network Accelerator 7711 eine Netzwerkkarte vorgestellt, die der CPU die Verarbeitung der TCP/IP-Daten abnimmt. Damit steht der CPU mehr Rechenzeit für andere Aufgaben zur Verfügung.
/ Jens Ihlenfeld
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Adaptec zielt mit seinen neuen Netzwerkbeschleunigern vor allem auf High-End-Server im Unternehmenseinsatz ab, für die die TCP/IP-Verarbeitung einen Flaschenhals darstellen kann. Der Einsatz der TCP/IP Offload Engines (TOE) soll vor allem dort zum Tragen kommen, wo große Dateien transferiert werden, da hier der Anteil an Rechenzeit, der für die TCP/IP-Verarbeitung benötigt wird, relativ hoch ist.

Die Karten für Gigabit-Ethernet bietet Adaptec dabei sowohl für Netze auf Basis von Glasfaser als auch Kupfer an. Dabei sollen Adaptecs Karten im Gegensatz zu anderen ähnlichen Produkten die CPU nicht nur in Teilen, sondern vollständig von der TCP/IÜ-Verarbeitung entlasten. Treiber liefert Adaptec für Red Hat Linux 7.2, 7.3 und 8.0 mit.

Adaptec bietet die Karten ab sofort über seine Distributoren an. Die Preise liegen bei 995,- US-Dollar für die ANA-7711F (Glasfaser) und 895,- US-Dollar für die ANA-7711C (Kupfer).

Nachtrag vom 21. August 2003:
In Deutschland sind die Produkte unter dem Namen GigE NAC 7711C (Kupfer) und GigE NAC 7711F (Glasfaser) inklusive einer Garantie von drei Jahren ab sofort für 835,- respektive 928,- Euro zu haben. In Deutschland sind die beiden GigE NAC 7711 Karten laut Adaptec über Actebis Computer, COS Distribution AG, CPI GmbH, Ingram Micro, MCE, Peacock GmbH und Tech Data erhältlich.


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