Spieletest: Midnight Club II - Straßenrennen nun auch für PC
Arcade-Rennspiel von Take 2. Während auf den Spielekonsolen ein Arcade-Raser nach dem anderen veröffentlicht wird herrscht auf dem PC hier Mangelware – PC-Spieler mit Hang zu rasantem Gameplay wurden in letzter Zeit eher selten mit spannenden Titeln bedacht. Umso schöner, dass Midnight Club II von Rockstar Games schon wenige Monate nach Veröffentlichung für die PlayStation 2 auch den Weg auf den PC findet.
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Inhaltlich unterscheiden sich die beiden Versionen kaum voneinander: In den drei Metropolen Los Angeles, Paris und Tokio macht man nachts die Straßen unsicher und liefert sich Duelle mit anderen illegalen Straßenrasern. Dabei muss man sein fahrerisches Können in gut 70 Missionen unter Beweis stellen – erst, wenn man Sieg auf Sieg erringt, schaltet man nach und nach weitere Strecken und einen größeren Fuhrpark frei.
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Dabei können im Spielverlauf knapp 30 Autos freigeschaltet werden, die allesamt zwar ohne Lizenz auskommen, meistens aber dennoch recht offensichtlich von bekannten Sportwagen "inspiriert" wurden. Zusätzlich gibt es auch eine Hand voll Motorräder, die sich allerdings ein wenig zickig steuern und vom Spieler recht viel Feingefühl verlangen.
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Da die Rennen nach ungeschriebenen Regeln durchgeführt werden, hat man natürlich relativ freie Hand bei der Routenwahl – man muss sich nicht unbedingt an die eigentliche Strecke halten, sondern kann sich unzählige kleinere Straßen als Abkürzung zu Nutze machen oder auch mal durch eine Fußgängerzone oder ein Einkaufszentrum rasen. Dabei ist eine gute Kenntnis der jeweiligen Stadt aber unbedingt notwendig, sonst verfährt man sich und kommt erst lange nach den Konkurrenten im Ziel an. Glücklicherweise hat man die Möglichkeit, vor den Rennen ohne Zeitdruck die Städte zu erkunden, der Schwierigkeitsgrad ist nichtsdestotrotz stellenweise schon frustrierend hoch.
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Neben der recht guten Gegner-KI – die Konkurrenten drängen einen auch schon mal von der Straße ab – muss man sich unter anderem auch mit Passanten, dem Gegenverkehr und vor allem der Polizei herumschlagen, die die nächtlichen Rennausflüge natürlich nicht gutheißen kann und sich zum Teil spektakuläre Verfolgungsjagden mit dem Spieler liefert. Spektakulär sind auch die gelegentlichen Stunt-Einlagen – manch ein Hindernis lässt sich etwa als Absprung-Rampe nutzen, wobei man dann aber auch darauf achten muss, genau am vorgegebenen Ort wieder mit dem eigenen Wägelchen zu landen.
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Wie schon auf der PlayStation 2 ist Midnight Club II auch am PC eine rasante, aber nicht unbedingt überwältigend schöne Angelegenheit – allein schon auf Grund der Tatsache, dass man nur nachts unterwegs ist, fährt man die meiste Zeit nur an recht düster und trist texturierten Gebäuden vorbei. Diverse beleuchtete Gebäude, etwa bekannte Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, lockern das optische Gesamtbild aber etwas auf. Ebenfalls schön sind der Multiplayer-Modus mit zahlreichen Optionen sowie der Strecken-Editor, mit dem sich relativ unkompliziert neue Kurse basteln lassen.
Fazit: Midnight Club II ist stellenweise frustrierend schwer und die Grafik könnte ruhig ein bisschen hübscher sein – das war es aber auch schon mit den Kritikpunkten an dem Titel. Ansonsten bietet das Spiel nämlich Arcade-Raserei der Extra-Klasse, schon allein auf Grund mangelnder Alternativen können PC-Rennfahrer relativ bedenkenlos zugreifen.