Cybershot DSC-F828: Acht-Megapixel-Digitalkamera von Sony
Mit schneller Bildverarbeitung und lichtstarkem Objektiv. Sony überspringt mit der Cybershot DSC-F828 gleich mehrere Auflösungskategorien bei Consumerkameras und stattet sein neues Top-Modell mit einem 8-Megapixel-Super-HAD-CCD mit 4-Farbfilter aus. Die Farbfilter des von Sony entwickelten CCD setzen sich nicht wie üblich aus drei, sondern aus vier Farben zusammen, neben Rot, Grün und Blau kommt zusätzlich ein Türkis zum Einsatz.
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Das Gerät verfügt über ein 7fach-Zoom mit einer Brennweite zwischen 28 und 200 Millimetern (umgerechnet auf das 35-mm-Kleinbildformat) bei einer Lichtstärke von F2,0 bis F2,8 sowie einem 14fach-Digitalzoom. Das Carl-Zeiss-Objektiv ist aus zwölf Linsen (drei asphärische Linsen) aufgebaut, die in neun Gruppen angeordnet sind.
Durch eine besondere Vergütung soll der Lichteinfall auf dem CCD mit erheblich weniger Reflexionen erfolgen. Die Kamera-Blende besteht aus sieben Lamellen. Im Makrobereich kann der Fotograf bis zu 2 Zentimeter an das Objekt herangehen. Das manuelle Fokussieren und die Einstellung der Brennweite per Hand wird wie bei vielen analogen Kameras bei der Cybershot DSC-F828 mittels getrenntem Fokus- und Zoomring erledigt.
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Die Fokussierung erfolgt über ein Hologramm-Autofokus mit frei beweglichen und setzbarem Fokussierfeld, SpotAF-Funktion und Schärfenachführung sowie einem AF-Laser-Hilfslicht-System. Mit dem Fokkussierfeld kann man diejenige Zone festlegen, die der Autofokus für seine Distanzmessung nutzen soll. Die freie Bestimmung des Messfeldes erfolgt über einen Joystick an der Kamera. Mittels des "Program Shift"-Modus lässt sich die Tiefenschärfe bei gleichzeitiger Beibehaltung der optimalen Grundbelichtung manuell ändern. Night-Framing verwandelt die Kamera in ein Nachtsichtgerät. In absoluter Dunkelheit hilft die Funktion, per Laser-Autofokus das Motiv im LCD einzukreisen.
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Auf der Kamerarückseite befindet sich ein 1,8-Zoll-TFT-Farb-Display mit einer Auflösung von 134.000 Pixeln. Der elektronische Sucher weist eine Auflösung von 235.000 Pixeln auf.
Die Belichtungsmessung wird mit einer Matrix- bzw. Mehrfeldmessung über 49 Messfelder, eine mittenbetonte Integralmessung sowie wahlweise per Spotmessung realisiert. Die Verschlusszeiten liegen zwischen 1/3.200 bis 1 Sekunde im Automatikmodus und 1/2.000 bis 30 Sekunden im manuellen Modus. Die Empfindlichkeit rangiert zwischen ISO 100, 200, 400 und 800. Der Weißabgleich erfolgt wahlweise manuell oder über mehrere Voreinstellungen.
Die Kamera verfügt über einen Selbstauslöser mit einer Verzögerung von 10 Sekunden. Die Aufnahmebereitschaft besteht nach Herstellerangaben schon nach einer Sekunde und die Auslöseverzögerung beträgt weniger als eine halbe Sekunde. Eine 7fach-Serienbildfunktion mit drei Bildern pro Sekunde sollte auch Action-Fotografen ein kreatives Betätigungsfeld ermöglichen.
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Die Kamera ist mit einem eingebauten Miniblitz ausgestattet. Wer zusätzlich einen externen Blitz einsetzen möchte, wird sich über den erweiterten Mittenkontakt-Blitzschuh freuen. Dieser übermittelt maßgebliche Kameradaten wie die Vorblitzdaten oder die Entfernungswerte, ohne dass ein zusätzlicher Stecker notwendig wäre. Sony bietet dazu den Blitz HVL- F32X (300,- Euro) an. Dieser Blitz verfügt über die maximale Leitzahl 32 (bei ISO 100), eine manuelle Einstellungsmöglichkeit der Leitzahl, Modellight (2 Sekunden), Testblitzfunktion, TTL-Entfernungsmessung und ein zusätzlich integriertes AF-Hilfslicht.
Die Kamera speichert ihre Aufnahmen als JPEG- (EXIF 2.2 kompatibel) oder als TIFF-Dateien sowie in einem Sony-eigenen RAW-Modus. TIFFs sollen 22-mal schneller abgespeichert werden als dies noch bei der DSC-F717 der Fall war. Dabei bietet die DSC-F828 erstmals zwei Slots für verschiedene Speicherkartensysteme: Einen Memory Stick Slot für Memory Stick und Memory Stick Pro und einen CompactFlash-Slot, der auch Hitachis Microdrive aufnehmen kann. Videoaufnahmen können mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln bei 30 Frames pro Sekunde gemacht werden.
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Die Datenübertragung kann neben dem Speicherkartenaustausch auch per USB-2.0-Schnittstelle erfolgen. Ein TV-Ausgang ist ebenfalls vorhanden. Die Kamera unterstützt zudem den PictBridge-Standard, der eine herstellerunabhängige Kompatibilität zwischen Digitalkameras und Druckern bringen soll. Per USB wird die Kamera an entsprechende kompatible Drucker angeschlossen. Die Auswahl der Fotos sowie die Erteilung des Druckauftrags erfolgt über das Display der Kamera.
Die Stromversorgung wird mit einem Sony-Lithium-Ionen-Akku mit 1.180 mAh realisiert, der für bis zu 480 Bilder pro Ladung gut sein soll. Die Sony Cybershot DSC-F828 misst 134 mm x 91 mm x 157 mm und wiegt nach Herstellerangaben 963 Gramm. Im Lieferumfang der DSC-F828 enthalten ist neben dem Akku ein Ladegerät, ein Schultertragegurt, eine Sonnenblende, USB- und AV-Kabel sowie ein Softwarepaket für Windows.
Die Sony Cybershot DSC-F828 soll in Deutschland ab November 2003 erhältlich sein und 1.150,- Euro kosten.