• IT-Karriere:
  • Services:

Deutsche Musikwirtschaft spammt Tauschbörsennutzer zu

Drohungen und Warnungen per Instant Messaging

Die Deutsche Landesgruppe der IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) will ab sofort Teilnehmer von Tauschbörsen per Instant-Messaging Nachrichten zusenden, die Warnungen enthalten, die das Anbieten von urheberrechtlich geschützter Musik betreffen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die unverlangt zugesandten Botschaften könnte man gemeinhin auch als Spam bezeichnen. Sie sollen nach Angaben der IFPI mit den Messaging-Funktionen durchgeführt werden, welche die Filesharing-Programme selbst bieten. So wird folgender Text versendet:

Stellenmarkt
  1. Henry Schein Services GmbH, Langen (Hessen)
  2. PROTEMA Unternehmensberatung GmbH, Stuttgart-Degerloch

"Warnung wegen Urheberrechtsverletzungen
Hallo Musikfan,

Sie bieten anderen Nutzern der Tauschbörse Musik an. Wir begrüßen Ihr Interesse an Musik, weisen jedoch darauf hin, dass Ihnen die entsprechend Berechtigten (wie z.B. Musiker, Komponisten und Tonträgerhersteller) für ein solches Angebot keine Genehmigung erteilt haben. Musik ist urheberrechtlich geschützt. In Ihrem eigenen Interesse machen wir Sie darauf aufmerksam, dass unautorisierte Musikangebote im Internet gegen das Urheberrechtsgesetz verstoßen. Urheberrechtsverletzungen können sowohl Schadensersatzforderungen als auch strafrechtliche Sanktionen zur Folge haben. Wir fordern Sie dringend auf, die Musiktitel nicht Dritten zur Verfügung zu stellen.

Komponisten, Textdichter, ausübende Musiker und Tonträgerhersteller können von ihrer Musik nur leben, wenn ihre Musik auch gekauft wird. Illegale Angebote in Tauschbörsen stellen die wirtschaftliche Existenz all jener in Frage, die an dem kreativen Prozess des Musikschaffens beteiligt sind. Im übrigen stellt die Teilnahme an Tauschbörsen auch ein Sicherheitsrisiko für Ihren Rechner dar. Leisten Sie Ihren Teil zur Förderung der musikalischen Kreativität und stellen Sie Ihr Angebot umgehend ein. Vielen Dank!"

Auch Musikindustrie-Vereinigungen in Australien, Kanada und Dänemark wollen in den Tauschbörsen Nutzer mit entsprechenden Texten anschreiben. Was mit dem Sicherheitsrisiko gemeint ist, blieb im Unklaren, genau so wie die Frage, ob außerhalb des Spammings auch noch andere Maßnahmen gegen die erfassten Tauschbörsianer ergriffen werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)

tralala 22. Sep 2003

dass hier einige leute völlig ausrasten wenn sie diesen wirklich höflichen und...

T.B 16. Sep 2003

EINE RIESEN SCHWEINEREI, was ihr da macht. SPAMMEN IST GESETZESWIDRIG!!! Ihr könntet...

_ 15. Sep 2003

Hi! Ok, die Art, wie man versucht das Problem der Raubkopien zu lösen, gefällt mir auch...

nonobono 15. Aug 2003

Solll das bedeuten, daß Du nur den beschi..enen Mist aus dem Netz ziehst und die guten...

nonobono 15. Aug 2003

He exe - Du hast einen Punkt gemacht! Da ist wohl Dein Prinzip mit Dir durchgegangen? ;-)


Folgen Sie uns
       


Automatische Untertitel in Premiere Pro Beta - Tutorial

Wir zeigen, wie sich Untertitel per KI-Spracherkennung erzeugen lassen.

Automatische Untertitel in Premiere Pro Beta - Tutorial Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /