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Nutzer sollen Suchergebnisse selbst verbessern

Personalisierte Web-Suche soll Treffergenauigkeit von Suchmaschinen erhöhen

Die Qualität der Ergebnisse von Suchmaschinen fällt allgemein sehr unterschiedlich aus und auch wenn für viele Anwender Google mit ihrem PageRank-Algorithmus recht brauchbare Ergebnisse produziert, ist die Suche nach bestimmten Informationen im Web durchaus aufwendig. Einen ungewöhnlichen Ansatz zur Verbesserung von Suchergebnissen hat jetzt der Gründer des Freenet-Projekts Ian Clarke mit WhittleBit vorgestellt. Doch ganz neu ist das Konzept nicht, auch andere arbeiten an ähnlichen Verfahren einer personalisierten Web-Suche.

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WhittleBit setzt dabei auf Bewertungen durch Nutzer, d.h. diese können zu jedem Suchergebnis eine positive oder negative Wertung abgeben und erhalten dann eine verfeinerte Ergebnisliste auf Basis ihrer Bewertungen. Dabei bezieht WhittleBit je nach Bewertung bestimmte Schlüsselwörter mit in die Suche ein oder schließt diese aus. WhittleBit merkt sich anhand eines Cookies die Bewertungen, so dass auch beim nächsten Besuch der Seite auf die modifizierte Suche zurückgegriffen werden kann.

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Allerdings ist WhittleBit derzeit nicht vielmehr als ein "Proof of Concept", liefert die Suchmaschine doch eine eher bescheidene Menge von Ergebnissen und statt einer verfeinerten Ergebnisliste bekommt man nach der Bewertung der Suchergebnisse eine leere Liste angezeigt.

Dennoch ist die Grundidee, Suchergebnisse auch von ihrer Bewertung durch Nutzer abhängig zu machen, durchaus interessant, wenn auch nicht wirklich neu. So hat Google bereits ähnliche Verfahren vor Jahren getestet. Bislang, so scheint es, scheitert solch eine personalisierte Suche im großen Maßstab aber an deren hohen Ressourcen-Anforderungen. Doch damit ist es wohl eher ein Frage der Zeit bis die Weiterentwicklung von Hard- und Software es erlaubt, dass entsprechende Lösungen Einzug bei den großen Suchmaschinen halten.

So präsentierten im Mai 2003 Informatiker der Stanford-Universität einige neue Techniken, die Google beschleunigen sollen, um personalisierte oder auch themenspezifische Bewertungen von Webseiten zu ermöglichen. Mit den aktuellen Algorithmen würde dies einige Tage dauern.

Die Forscher Kushal Dave und Steve Lawrence von den NEC Laboratories America sowie David M. Pennock von Overture präsentierten auf der internationalen World-Wide-Web-Konferenz in Budapest im Mai dieses Jahres eine weitere Möglichkeit, Einschätzungen von Nutzern zur Generierung von Suchergebnissen einzubeziehen. In dem PDF-Dokument mit dem Titel Mining the Peanut Gallery: Opinion Extraction and Semantic Classification of Product Reviews beschreiben sie eine Methode, mit der sich zwischen positiven und negativen Produktbewertungen unterscheiden lässt, um so Listen von Produktattributen mit zugehörigen Einschätzungen zu generieren.

Einen anderen, eher simplen Ansatz einer personalisierten Suche verfolgt GoogleAlert. Hier kann man Suchanfragen hinterlegen, die täglich an Google gesendet werden. Ändern sich die von Google für eine Anfrage gefundenen Suchergebnisse, wird man per E-Mail darüber informiert. Google selbst bietet mit Google News Alerts eine ähnliche Funktion für die täglichen Schlagzeilen, allerdings befindet sich diese Funktion noch im Test-Betrieb.



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Gromper 02. Feb 2005

Ist Google Pagerank nicht die weltweit größte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, weil Millionen...

Gromper 02. Feb 2005

Ist Google Pagerank nicht die weltweit größte Arbeitsbeschaffungsmassnahme, weil...

Antennchen 26. Feb 2004

Also so schön das mit dieser personalisierten Websuche auch klingen mag-ob das alles noch...

der andere 18. Feb 2004

Z.B. damit ser Server der die angemeldeten Nutzer verwaltet nicht unter der Last der...

Shari 17. Aug 2003

Wozu soll denn das gut sein?


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