Release Candidate 3 von OpenOffice 1.1 ist da
OpenOffice 1.1 erhielt verbesserte Im- und Export-Filter, was den Umgang mit Office-Dateien der Microsoft-Produkte vereinfachen soll. Zudem lassen sich beliebige Dokumente direkt als PDF-Datei speichern, so dass ein bequemer Datenaustausch möglich ist, sofern die betreffenden Dokumente später nicht editiert werden müssen. Mit der neuen Version von OpenOffice können Dateien auch in PDA-Formate exportiert werden, wobei für PalmOS-Geräte das weit verbreitete AportisDoc-Format angeboten wird, während für die Windows-CE-Plattform als Exportformate Pocket Word sowie Pocket Excel bereit stehen. Schließlich unterstützt das Office-Paket die Dateiformate Flash, DocBook, "flat XML" und XHTML.
Als weiteres gehört eine Silbentrennung für die Sprachen Deutsch, Englisch, Russisch sowie Dänisch und eine Rechtschreibprüfung in Englisch und Italienisch zum Lieferumfang. Dabei soll eine n-gram-Analyse bessere Korrekturvorschläge bei der Rechtschreibprüfung liefern. Über einen neuen Kommandozeilenparameter starten Präsentationen nun direkt nach dem Laden. Als weiteres wurde ein beispielhafter XSLT-Filter für das XML-Format aus Office 2003 integriert, und es werden Formularfelder aus Excel 95 und früher unterstützt.
Ferner lassen sich nun Zeichnungen in Kopf- und Fußzeilen einfügen und mit der UNO-Python-Bridge steht mit Python eine weitere Programmiersprache für das OpenOffice-Komponentenmodell UNO zur Verfügung. In den UNIX-Versionen von OpenOffice lassen sich Bitmap-Bilder per Copy-and-Paste bearbeiten. Ferner sammelt ein Assistent bei Programmabstürzen Informationen und leitet diese an die Entwickler weiter, damit diese Programmfehler leichter bereinigen können. Ferner gehören die Vera Fonts von Bitstream ab sofort zum Lieferumfang.
OpenOffice 1.1 Release Candidate 3 steht ab sofort für die Plattformen Windows, Linux und Solaris in englischer Sprache zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Eine deutschsprachige Version wird vermutlich in Kürze folgen. Die aktuelle Fassung kann über eine existierende OpenOffice-Installation der Version 1.0.x installiert werden. Da die aktuelle Version keine für den Endanwender wesentlichen Änderungen im Vergleich zu den vorherigen Release Candidates biete, sollten nur Anwender, die zum Test beitragen wollen, die aktuelle Version herunterladen, meint das Entwickler-Team.