Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Aldi-Computer-Hersteller Medion macht gute Geschäfte

Medion trotzt schwierigem Umfeld. Der durch die Fabrikation der Aldi-Computer bekannt gewordene Technikkonzern Medion konnte das erste Halbjahr seines laufenden Geschäftsjahres 2003 mit einem Umsatzwachstum von 15 Prozent von 1,04 Milliarden Euro auf 1,197 Milliarden Euro steigern. Mit 906 Millionen Euro entfielen 75,7 Prozent des Gesamtumsatzes auf Multimedia-Produkte (Vorjahr: 76,2 Prozent).
/ Andreas Donath
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Der Umsatz in der Unterhaltungs- und Haushaltselektronik betrug 268,3 Millionen Euro, was 22,4 Prozent vom Gesamtumsatz (Vorjahr: 22 Prozent) ausmachte. In der Kommunikationstechnik erzielte Medion mit Umsätzen in Höhe von 22,9 Millionen Euro 1,9 Prozent des Gesamtumsatzes (Vorjahr: 1,8 Prozent).

Das EBIT stieg um 19 Prozent von 57,3 Millionen auf 68,2 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von 34 Millionen Euro auf 39,2 Millionen Euro. Das Ergebnis pro Aktie legte um 0,11 Euro von 0,70 Euro auf 0,81 Euro zu.

Wachstumsträger waren vor allem Produkte aus dem Bereich Mobile Computing und der digitalen Unterhaltungselektronik. Medion gibt sich zuversichtlich, dass man die Wachstumsprognosen von 15 bis 20 Prozent bei Umsatz und Ertrag einhalten kann.

Bei den Produktgruppen konzentriert sich Medion auf die drei Säulen PC/Multimedia (Personal Computer, Notebooks, TFT-Bildschirme, Scanner, Drucker, Modems und Software), Unterhaltungs- und Haushaltselektronik (Elektrogeräte zur Körperpflege, Hausausstattung, Fernseher, Flach- und Plasmabildschirme, DVD-Player, Videorekorder, HiFi-Equipment, MD-Player, CD/MP3-Player, Fotoapparate und Videokameras) sowie Kommunikationstechnik (Telefone, Anrufbeantworter, Fax, Decoder und SAT-Systeme).


Relevante Themen