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Basic Profile 1.0 - Interoperabilität für Web-Services

WS-I legt Richtlinien für Web-Service-Interoperabilität vor. Die Web Services Interoperability Organization (WS-I) hat jetzt ihr Basic Profile 1.0 veröffentlicht, das zuvor von den Mitgliedern abgesegnet wurde. Dieses besteht aus einer Reihe von Implementierungs-Richtlinien, die beschreiben wie Web-Service-Spezifikationen kombiniert genutzt werden sollten, um Web Services zu entwickeln.
/ Jens Ihlenfeld
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Basic Profile 1.0 deckt die Spezifikationen SOAP 1.1, WSDL 1.1, UDDI 2.0, XML 1.0 und XML Schema ab. Im Herbst 2003 sollen dann entsprechende Test-Werkzeuge und Beispiel-Applikationen veröffentlicht werden, die Basic Profile unterstützen. Diese Test-Werkzeuge sollen sowohl in Microsofts Programmiersprache C# als auch in Java implementiert sein und testen, ob ein Web Service die Interoperabilitäts-Kriterien des Basic Profile erfüllt.

Die Beispiel-Applikationen sollen Basic Profile in Aktion demonstrieren, vom Design über Implementierung bis hin zu Test und Verteilung. Dabei setzt man auf ausgewählte Geschäfts-Szenarien, die auf 10 Plattformen implementiert werden sollen.

Mit Veröffentlichung der Test-Werkzeuge will die WS-I dann bekannt geben, wie sich Hard- und Software-Entwickler nach außen hin sicherstellen können, dass ihre Produkte mit dem Basic Profile 1.0 konform sind. Derzeit arbeitet die WS-I an Richtlinien, um SOAP mit Anhängen und ein Basic Security Profile zu ermöglichen.

Das WS-I umfasst derzeit 25 Mitglieder, darunter BEA Systems, Commerce One, Fujitsu, IBM, Microsoft, Oracle, SAP und Sun.


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