Iomega RRD - Neues Wechselmedium mit 35 GByte
Die RRD-Technik soll eine Leistung im Bereiche von Festplatten erreichen und dabei eine hohe Integrität der Daten bei geringen Kosten für die Medien garantieren. Dabei zielt Iomega vor allem auf die Bereiche wie Videobearbeitung und -archivierung oder medizinische Bilder ab, in denen entsprechende Datenmengen anfallen. Aber auch bei Backups soll RRD Bänder ersetzen.
Wie schon bei Iomegas Digital Capture Technology Platform (DCT) setzt Iomega auch bei RRD auf eine enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern wie etwa Texas Instruments, TDK und ExcelStor.
Die RRD-Module sind dabei kleiner als ein Kartenspiel und sollen sich mehrere Millionen mal überschreiben lassen. Für eine hohe Datenintegrität sorgt eine Verifizierung während des Schreibens. Die Laufwerke sollen, sobald verfügbar, deutlich billiger sein als vergleichbare Bandlaufwerke wie Travan40, DDS, DAT-72, AIT-1, DLT oder DLT VS80. Im Gegensatz zu Bändern soll man von RRD-Modulen zugleich booten können.
Die auf Festplatten-Technik basierenden RRD-Laufwerke sollen ohne Kompression Datentransferraten von bis zu 22 MByte pro Sekunde erreichen. Die rotierenden 2,5-Zoll-Scheiben liegen geschützt in den Modulen, so dass kein Schmutz die empfindlichen Speichermedien erreicht. Der Motor ist dabei in die RRD-Module integriert. Die Laufwerke sollen in einen halbhohen 3,5-Zoll-Laufwerksschacht passen und enthalten die Schreib- und Leseköpfe. Beim Einlegen der Medien sollen Filter sicherstellen, dass kein Schmutz in das System eindringt.
Iomega will erste RRD-Laufwerke im ersten Quartal 2004 in den USA auf den Markt bringen. Preise nannte das Unternehmen noch nicht.