SCO vermeldet ersten Erfolg
Zu den Details des Geschäfts schwiegt sich SCO aber aus. Auch der Name des Unternehmens wird geheim gehalten. SCO gibt lediglich an, dass das Unternehmen für jeden seiner Linux-Server eine Lizenz erworben habe.
Insgesamt hätten sich in der ersten Woche rund 300 Unternehmen bei SCO gemeldet, um weitere Informationen zu SCOs Lizenzprogramm zu erfragen, so Chris Sontag, Senior Vice Präsident und General Manager von SCOsource.
Nach Ansicht von SCO enthält der Linux-Kernel unerlaubt von SCO urheberrechtlich geschützten Code und verlangt von Unternehmen, die Linux einsetzen, den Kauf entsprechender Lizenzen, die für Server mit einem Prozessor zum Einführungspreis für 699,- US-Dollar zu haben sind. Derweil wird SCOs Lizenzprogramm von Open-Source- und Linux-Vertretern hart kritisiert. So warnt Bruce Perens vor dem Abschluss von SCOs Lizenzverträgen, da Unternehmen dadurch gegen die GPL verstoßen und sich möglichen Klagen der Linux-Entwickler aussetzen würden.
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