T-Online steigert operatives Ergebnis und Umsatz
Der Umsatz kletterte auf 894 Millionen Euro nach 731 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2002. Der Konzernumsatz liegt damit rund 22 Prozent höher als im Berichtszeitraum des Vorjahres. Im Segment "Übriges Europa" verzeichnet T-Online mit 82 Millionen Euro einen Umsatzanstieg von 47 Prozent verglichen zum Vorjahr.
Die Steigerung der operativen Ertragskraft lässt sich vor allem auf eine positive Entwicklung der Rohertrags-Marge bei steigendem Umsatz zurückführen. Die Marge lag im zweiten Quartal bei 57,5 Prozent. Positiv wirkten sich dabei der höhere Anteil an Breitbandkunden und die gute Netzauslastung aus. Die Zahl der Breitbandkunden stieg im zweiten Quartal auf 25 Prozent nach 24 Prozent im Vorquartal. Die monatliche Nutzung liegt im durchschnittlich bei 54 Stunden je Kunde.
Die Zahl der Kunden nahm im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent zu. Während sich im Schmalbandbereich das Wachstum der vergangenen Jahre konsolidierte, entwickelten sich die Breitbandangebote weiterhin sehr positiv: Die Zahl der Breitbandnutzer in Deutschland stieg um 37 Prozent verglichen zum Vorjahr. Dabei erfreuen sich die im Herbst 2002 eingeführten Volumentarife einer hohe Resonanz: Mit 177.000 Kunden stieg die Zahl der Nutzer im Vergleich zum Jahresende 2002 um 139 Prozent.
Zum Stichtag verzeichnete T-Online in Deutschland 3,01 Millionen Kunden mit Breitbandtarif – 1,82 Millionen davon nutzen den Flatrate-Tarif. Damit liegt der Anteil der Breitbandkunden am Gesamtkundenbestand in Deutschland bei 29 Prozent.
Die internationalen Beteiligungen konnten die Kundenbasis verglichen zum Vorjahr um rund 10 Prozent steigern und verzeichneten ebenfalls starkes Wachstum im Breitbandbereich. Ya.com führte im April 2003 als einer der ersten Anbieter im spanischen Markt einen 128 Kbits-ADSL-Tarif ein, der aufgrund des niedrigen Preises als Einsteigerprodukt den Markt weiter erschließen soll.
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