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Test: cd3o c300 - Netzwerk-MP3-Player fürs (W)LAN

Die Musik erhält der cd3o c300 über eine zwingend Windows 2000 und XP voraussetzende Software, welche nicht nur dazu dient, einen oder mehrere Netzwerk-MP3-Player zu konfigurieren und fernzusteuern, sondern diesen auch die Musikdaten zu senden. Selber kann sich der MP3-Player nämlich keine Daten aus dem Netz laden, so dass einem Einsatz unter Linux und MacOS solange der Riegel vorgeschoben ist, bis die Software dafür umgesetzt wurde, was jedoch im Moment leider nicht geplant ist. Unter Windows läuft die Software unauffällig als Service im Hintergrund, steht also auch zur Verfügung, wenn gerade kein Nutzer am Rechner angemeldet ist.

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  2. Dataport, verschiedene Einsatzorte (Home-Office möglich)

Fernbedienung
Fernbedienung
Wenn nicht gerade die Software zur Fernsteuerung genutzt wird, erfolgt die Bedienung des cd3o c300 über die mitgelieferte Infrarot-Fernbedienung. Über diese können nicht nur mittels Server-Software erstellte Playlisten (im üblichen .M3U-Format) per Knopfdruck wiedergegeben werden, sondern auch einzelne Musikstücke, Interpreten und Alben durchscrollt oder per Buchstabeneingabe recht fix direkt gesucht werden. Wie bei Mobiltelefonen, welche über eine SMS-Texteingabehilfe wie "T9" verfügen, brauchen dabei die mehrfach belegten Zifferntasten nur jeweils einmal pro Buchstabe gedrückt werden und die Server-Software findet schnell die entsprechende Musik bzw. eine Liste der passenden Suchergebnisse.

Der Netzwerk-MP3-Player signalisiert über drei LEDs an der Gehäusefront, ob er eingeschaltet ist, das Netzwerk erkannt wurde und ob Verbindung mit der Streaming-Software besteht. Auf ein Text- oder Grafik-Display zur Darstellung von Musik-Informationen wurde leider komplett verzichtet. Ganz ohne Infos ist man dennoch nicht, denn anstelle von visuellen Hinweisen, gibt es eine vom PC übertragene Sprachausgabe, die - mal mehr, mal weniger verständlich - bei der Navigation durch die eigene Musiksammlung hilft. Voraussetzung dafür, dass die Navigation ohne Probleme vonstatten geht, sind möglichst komplette ID3-Tags (id3v1 und id3v2). Fehlt das ID3-Tag, muss dieses erst mittels beliebiger ID3-Tools nachgefügt werden, damit eine problemlose Auswahl und Wiedergabe der Titel möglich ist. Auf Knopfdruck können vor jedem Lied Interpret und Titel angesagt werden. Da die künstliche, englische Frauenstimme jedoch nicht immer ästhetisch klingt, ist das eine Funktion, auf die man in der Regel gerne verzichtet. Die Aussprache soll sich für einzelne Künstler und Lieder auch durch Herumprobieren per Textdatei verbessern lassen, was jedoch im Test nicht überprüft wurde.

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Manni 13. Aug 2003

Der Slimp3 kostet 299€ ohne WLAN - ob das dann günstiger ist?

Onkelpappe 13. Aug 2003

darf man doch noch, solange sie keinen kopierschutz haben. ausserdem gibt es ja genug...

christian 13. Aug 2003

Der Slimp3 Player funzt mit Win, Mac OS X und Linux - per Ethernetkabel oder mit einem...

radookee 13. Aug 2003

darf denn sowas hier überhaupt noch verkauft werden, wenn man seine originalen audio cds...

Marco Frischkorn 12. Aug 2003

Für die zusätzlichen Möglichkeiten... warum nicht? Bevor ich 259 Euro für die...


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