Job-Roboter sucht für das Arbeitsamt nach offenen Stellen
Die neue Software wird zunächst in insgesamt 15 Arbeitsämtern getestet. Die Vermittler sollen dadurch Zugang zu vielen Stellenangeboten bekommen, die Firmen im Internet anbieten. Das System durchsucht wie eine gewöhnliche Suchmaschine in den Regionen der Testarbeitsämter Internetseiten von Unternehmen, Innungen und Verbänden.
Wird der Job-Roboter fündig, übernimmt er das Stellenangebot in eine Liste. Zur Zeit sollen die Arbeitsvermittler somit auf zusätzlich 15.000 Jobangebote zugreifen können. Die Suche erfolgt nach den Merkmalen Berufsbezeichnung, Name des Unternehmens, Art der Anstellung – beispielsweise Voll- oder Teilzeit -, Aktualität sowie geografische Nähe.
Die Software wird zunächst in fünf Ämtern Berlins sowie den Städten Duisburg, Düsseldorf, Essen, Kiel, Krefeld, Mönchengladbach, Nürnberg, Oberhausen, Solingen und Wuppertal getestet. Nach Abschluss dieser Phase soll der Job-Roboter ab Dezember 2003 in das neue Service-Portal der Bundesanstalt der Arbeit – den virtuellen Arbeitsmarkt – integriert werden.
Der virtuelle Arbeitsmarkt soll die Effektivität und Service-Qualität der Arbeitsvermittlung und Beratung verbessern. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können dort selbstständig Stellen- und Bewerberprofile einstellen, verwalten und nach Stellen bzw. Bewerbern suchen. Auch kommerzielle Jobbörsen und Zeitarbeitsfirmen sollen in das Service-Portal eingebunden werden.
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