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SCO soll die GPL und Patente von IBM verletzt haben

SCO: IBM soll Abstand von der GPL nehmen. Wie bereits am Donnerstag, den 7. August 2003, berichtet , hat IBM nun seinerseits SCO verklagt. US-Medienberichten zufolge wirft IBM SCO unter anderem vor, gegen vier Patente von IBM als auch gegen die GNU General Public License (GPL) verstoßen zu haben.
/ Jens Ihlenfeld
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Darüber hinaus wirft IBM SCO vor, mit den Aussagen, man hätte IBM die Lizenz für AIX entzogen, dem Geschäft von IBM geschadet zu haben, wofür IBM Schadensersatz in nicht genannter Höhe verlangt. Darüber hinaus habe IBM eine einstweilige Verfügung beantragt, die SCO den weiteren Vertrieb seiner Produkte untersagen soll.

SCO bezeichnete die Klage von IBM als einen Versuch, vom eigenen fehlerhaften Linux-Geschäftsmodell abzulenken. "Würde sich IBM den Problem mit Linux ernsthaft widmen, würde IBM seinen Kunden eine Entschädigung anbieten und sich von der GPL verabschieden" , so SCO in einem Presse-Statement.

IBM habe sich mit der Free Software Foundation zusammengetan und unterstützt die GPL. "IBM drängt seine Kunden, eine nicht-genehmigte und ungeschützte Software zu nutzen. Diese Software verletzt SCOs geistige Eigentumsrechte an UNIX." Wenn IBM wolle, dass seine Kunden das Risiko GPL akzeptieren, sollte IBM seine Kunden für dieses Risiko entschädigen.

Zudem zeigt sich SCO verwundert über IBMs Verweis auf Patentverletzungen durch SCO, schließlich biete man die entsprechenden Produkte bereits seit Jahren an und IBM habe vorher dieses Thema nie zur Sprache gebracht.

SCO selbst bietet den Linux-Kernel auf seinem FTP-Server(öffnet im neuen Fenster) weiterhin unter der GPL an.


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