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Minolta bringt 3,3-Megapixel-Digitalkamera mit 10fach-Zoom

Reichweitenstarker Blitz und zahlreiche manuelle Einstellmöglichkeiten. Minolta bringt mit der DiMAGE Z1 eine neue 3,3-Megapixel-Digitalkamera mit einer großen Zoom-Brennweite in einem interessanten Gehäuse-Design auf den Markt. Das Gerät verfügt über ein 10fach-Zoom mit einer Brennweite zwischen 38 bis 380 mm (umgerechnet auf eine 35-mm-Kleinbildkamera) bei F2,8 bis 3,5 sowie einen darüber hinaus einsetzenden 4fach Digital-Zoom. Auf einen Bildstabilisator gegen Verwackelungen hat Minolta aber leider verzichtet.
/ Andreas Donath
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Das 1,5-Zoll-TFT-Farb-Display bietet eine Auflösung von 113.000 Pixeln. Per Umschalthebel, dessen Funktionsweise in unserem Screenshot verdeutlicht wird, betrachtet man das Monitorbild über den Sucher. Mit diesem System kann man den LCD-Monitor entweder direkt oder durch den Sucher betrachten. Da nur ein Monitor verwendet wird, kommte es nicht zu Farb-, Kontrast- oder Auflösungsunterschieden zwischen Sucher und Monitor. Natürlich sparte sich Minolta damit auch ein zweites Miniatur-LCD für den Sucher.

Die Kamera fokussiert über eine Kombination aus passivem Autofokus-Sensor und einem Video-AF-System, wobei die Schärfe 60 Mal pro Sekunde über den Video-AF auf dem CCD-Sensor überprüft wird.

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Die Belichtungsmessung erfolgt über eine Mehrfeldmessung mit 256 Segmenten; darüber hinaus bietet die Kamera mittenbetonte Integralmessung und Spotmessung. Die Belichtungssteuerung läuft mittels Programm-, Zeit oder Blendenautomatik sowie einer manuelle Belichtungseinstellung. Letztere ermöglicht Langzeitbelichtungen von bis zu 30 Sekunden.

Die Verschlusszeiten liegen zwischen 1/1.000 Sekunde und 15 Sekunden, wobei die Empfindlichkeit automatisch bestimmt wird oder man diese manuell einstellt (ISO 50, 100, 200 und 400). Der Weißabgleich erfolgt automatisch, voreingestellt per Programmauswahl (Tageslicht, Kunstlicht, Wolken, Leuchtstoffröhren und Blitzlicht) oder benutzerdefiniert.

Der eingebaute Blitz soll die enorme Leitzahl 12 erreichen, was eine Reichweite von 0,23 bis 6,1 m bei Weitwinkel und bei Tele von 1,2 bis 4,8 m bedeutet, wobei sich auch externe Minolta System-Blitzgeräte verwenden lassen.

Der Selbstauslöser bietet eine Verzögerung von bis zu 10 Sekunden, während die Aufnahmebereitschaft nach etwa 2 Sekunden besteht. Die Auslöseverzögerung soll 0,06 Sekunden betragen. In der Standardserienbildfunktion können im normalen Modus sechs Bilder gespeichert werden und zehn Bilder in der Ultra-High-Speed-Serienbildfunktion (UHS). Die Bildrate beträgt dann ungefähr 1,5 Bilder pro Sekunde bei jeder Auflösung und Qualitätsstufe. Die UHS-Serienbildfunktion verarbeitet1,2-Megapixel-Aufnahmen mit bis zu 10 Bildern pro Sekunde.

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Die DiMAGE Z1 speichert JPEGs nach Exif 2.2 auf SD- oder MMC-Speicherkarten. Videoaufnahmen können mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln bei 30 Frames pro Sekunde gemacht werden. Der Datenaustausch erfolgt neben dem Speicherkartenaustausch auch per USB-1.1-Schnittstelle. Ferner gibt es einen zwischen den Fernsehnormen PAL und NTSC umschaltbaren Videoausgang.

Die Stromversorgung übernehmen vier Mignon-AA-Akkus, mit denen sich bis zu 250 Bilder knipsen lassen sollen. Die Kamera misst 109,5 x 77,5 x 80 mm und wiegt nach Herstellerangaben ohne Akkus und Speichermedium 305 Gramm. Die Minolta DiMAGE Z1 soll ab September 2003 erhältlich sein und 459,- Euro kosten.


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