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Selbstbau-WLAN-Antenne funkt 56 Kilometer weit

Antenne aus Material für 98,- US-Dollar aus dem Baumarkt gebaut. Im Rahmen des 2003er Defcon Wi-fi Shootouts, einem Wettbewerb in mehreren Kategorien zur Erzielung hoher Reichweiten von 802.11b-Antennen, hat das Sieger-Team in der Kategorie Do-it-Yourself eine Distanz von mehr als 56 Kilometern erreicht.
/ Andreas Donath
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Der Außenwettbewerb zur DEFCON Hacker Convention in Las Vegas fand in der umliegenden Wüste in der Nähe des Great Basin Highways statt. Dort stiegen sogar einige der hartgesottensten Teilnehmer auf einen kleinen Felshügel, um die Reichweite zu vergrößern. Die Entfernungen wurden mittels zweier GPS-Geräte gemessen.

Das Siegerteam ASLRulz aus New York hatte noch einen Tag vor dem Wettbewerb in einem Baumarkt in Las Vegas 98,- US-Dollar investiert und dafür das gesamte Baumaterial erstanden. Im Regen und auf dem Berg wurde daraus eine hornförmige Tröte, die entfernt an einen Grammophon-Lautsprecher erinnert.

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Die Antenne besteht aus einem Metallröhren-Gestell und ist umkleidet mit Fliegendrahtgitter. Die Sendeeinheit im Inneren sei aus Pappkarton, Isolierband und Alufolie entstanden, teilte der Veranstalter des Defcon Wi-fi Shootouts mit. Geht man von den Fotos des Wettbewerbs aus, dürfte die ASLRulz-Antenne etwa 2,30 m lang sein eine Kantenlänge von etwa 1,60 m haben.

Außerdem wurden Sieger in den Kategorien "unmodifizierte direktionale Antennen", "unmodifizierte omnidirektionale Antennen" und "verstärkte Antennen (omni- oder direktional)" ermittelt. Diese kamen jedoch allesamt nicht im geringsten an die Reichweiten der Baumarkt-WLAN-Antenne heran.

Im nächsten Jahr soll wieder ein Defcon Wi-fi Shootout stattfinden.


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