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Spieletest: Speed Kings - Burnout 2 mit Motorrädern

Neuer Titel von Acclaim für PS2, Xbox und Gamecube. Mit "Burnout 2" landete Acclaim einen großen Hit bei Kritikern und Käufern – kein Wunder, dass man nun versucht, das erfolgreiche Spielkonzept der rasanten Arcade-Raserei auch auf weitere Titel zu übertragen. Der neue Titel "Speed Kings" ist "Burnout 2" dann auch mehr als nur ein bisschen ähnlich – sieht man mal davon ab, dass man hier mit Motorrädern statt mit Autos unterwegs ist.
/ Thorsten Wiesner
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Insgesamt stehen 22 Motorräder zur Auswahl, wobei einige von ihnen erst im Laufe des Spiels freigeschaltet werden müssen. Acclaim hat zwar keine offiziellen Lizenzen erworben, nichtsdestotrotz sehen die Maschinen den Vorbildern von BMW, Ducati oder Honda doch sehr ähnlich, so dass man bald seinen eigenen Favoriten im Fuhrpark ausgemacht hat. Neben einem schnellen Rennen oder einem Grand Prix im Einzelspieler-Modus kann man auch zu zweit an einer Konsole zu einem kurzen Duell oder gleich einer kompletten Meisterschaft antreten.

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Speed Kings ist Arcade pur, auf allzu viel Realismus hinsichtlich der Fahrphysik sollte man also keinen Wert legen, wenn man mit diesem Spiel seine Freude haben will. Ähnlich wie bei "Burnout 2" lädt man auch hier durch spektakuläre Überholmanöver oder gefährliches Rasen eine Boost-Anzeige auf, mit der sich die ohnehin schon sehr hohen Geschwindigkeiten nochmals nach oben schrauben lassen. Da ist – vor allem angesichts des regen Treibens auf den Straßen – schnelle Reaktion gefragt, ansonsten wird man ein aufs andere Mal in optisch sehr spektakuläre Unfälle verwickelt und verliert so wertvolle Zeit.

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Zusätzlich kann man noch diverse Tricks und Stunts ausführen und mit etwas Feingefühl lässt sich das Motorrad zudem in die Seitenlage bringen – so ist es dann möglich, unter verschiedenen Hindernissen wie etwa LKWs hindurchzufahren. Optisch und akustisch bietet der Titel gehobene Mittelklasse, wobei vor allem die Umgebungstexturen stellenweise ruhig etwas detaillierter sein könnten. Die Xbox-Version hat hier leicht die Nase vorn und sieht einen Tick besser aus als die Gamecube- und die PlayStation-2-Varianten.

Fazit:
"Speed Kings2 mangelt es leider ein wenig an Eigenständigkeit – der Titel ist zu offensichtlich bei "Burnout 2" abgekupfert. Wer sich daran aber nicht stört, bekommt ein recht unterhaltsames und irrwitzig schnelles Rennvergnügen geboten, das allerdings auf Grund mangelnder Abwechslung bei den Kursen und niedriger KI der Gegner nicht so lange fesseln kann, wie Burnout 2 es vermochte.


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