Panasonic Toughbook CF-M34 arbeitet unter minus 34,8 Grad
Für die Grafikausgabe sorgt der Silicon-Motion-Grafikchip, der 4 MByte VRAM besitzt. Das Gerät ist von Hause aus mit 256 MByte SDRAM bestückt, maximal lässt sich der Speicher leider nur auf 768 MByte ausbauen. Die Festplatte des Toughbook CF-M34 fasst 30 GByte. Eine externe Floppy oder CD-ROM-, DVD-ROM- bzw. CD-RW-Laufwerk gibt es nur gegen Aufpreis.
Neben einem PC-Card-Slot für PCMCIA-Karten vom Typ 1 und Typ 2, einem internen Modem und einer Fast-Ethernet-Schnittstelle gibt es auch einen VGA-Ausgang für den Anschluss eines externen Monitors. Für die Audioverarbeitung bietet das Gerät einen Kopfhörer- und Mikrofon-Anschluss, während ein Mono-Lautsprecher integriert ist.
Das Notebook soll wasser- und staubgeschützt gemäß der Industrienorm IP53 sowie vibrations- und stoßfest gemäß MIL- Standard sein. Auch die Festplatte ist nach Herstellerangaben vibrationsgeschützt. So solle das Gerät in Umgebungen mit Temperaturen zwischen minus 20 Grad bis plus 60 Grad benutzbar sein.
Ein CF-M34 begleitete den Bergführer und Mediziner Dr. Markus Tannheimer auf den höchsten Gipfel Nordamerikas. Am 6.194 Meter hohen Mount McKinley erwies sich das Modell auch bei Minusgraden von bis zu 34,8 Grad als zuverlässig, so Tannheimer. Dabei sollten unterschiedliche höhenmedizinische Untersuchungen – wie die kontinuierliche Messung der Sauerstoffsättigungswerte sowie die Herzfrequenz – durchgeführt werden. Da die Speicherkapazitäten der Messinstrumente nicht den angesetzten Expeditionszeitrahmen von zwei Wochen abdeckten, musste ein Windows-Notebook zur Datenspeicherung mit auf den eisigen Berg in Alaska.
Der Lithium-Ionen-Akku soll bis zu 4 Stunden Stunden durchhalten. Das Gerät misst 229 x 43 x 188 mm und wiegt 1,8 Kilogramm. Laut Panasonic ist das Toughbook CF-M34 ab 3.950,- Euro mit vorinstalliertem Windows 2000 erhältlich.



