EU-Kommission gibt Microsoft letzte Chance

Kommission fordert Trennung von Windows und Windows Media Player

Die Europäische Kommission hat Microsoft eine letzte Gelegenheit für eine Stellungnahme eingeräumt, bevor sie ihre Untersuchung abschließt. Nach Ansicht der Kommission bestätigen die bei Verbrauchern, Lieferanten und Wettbewerbern gesammelten Beweise die bisherigen Ergebnisse der Kommission: Demnach nutzt Microsoft seine beherrschende Stellung bei PCs, um diese durch die Verknüpfung von Windows Media Player und Windows auf einfache Server zu übertragen. Damit schwäche Microsoft den Wettbewerb, hemme Produktinnovationen und schränke letztendlich die Verbraucherwahl ein.

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Die Kommission hat Microsoft aufgefordert, zu einer Reihe von möglichen Abhilfen Stellung zu nehmen, die von der Kommission erwogen werden, um die ermittelten Wettbewerbsverstöße zu beenden. "Diese Beschwerdepunkte, die geeignete Abhilfen vorschlagen, geben Microsoft eine letzte Gelegenheit, Stellung zu beziehen, bevor die Kommission diesen Fall abschließt. Wir sind entschlossen zu gewährleisten, dass das endgültige Ergebnis in diesem Fall der Innovation und den Verbrauchern gleichermaßen dient", so EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti.

Inhalt:
  1. EU-Kommission gibt Microsoft letzte Chance
  2. EU-Kommission gibt Microsoft letzte Chance

Damit wird Microsoft über die Ergebnisse der letzten umfassenden Marktuntersuchung der Kommission in Kenntnis gesetzt. Die gesammelten Beweise bestätigen nach Ansicht der EU-Kommission die bereits in den beiden vorangehenden Beschwerdepunkten geäußerten Beanstandungen in Bezug auf fehlende Interoperabilität und Bündelung. Somit kommt die Kommission zu dem vorläufigen Ergebnis, dass die missbräuchlichen Praktiken von Microsoft andauern.

Im Punkt Interoperabilität zwischen Microsofts Windows Media Player und den Servern von Drittanbietern hätten die Beweismittel bestätigt, "dass Microsoft seine überwältigende beherrschende Stellung im Bereich der PC auf einfache Server ausweitet". Die Kommission hat eine große Anzahl von kleinen, mittleren und großen Unternehmen aus sämtlichen Wirtschaftszweigen im gesamten europäischen Wirtschaftsraum angesprochen und Angaben darüber erbeten, ob die Interoperabilität ein Faktor bei ihren Kaufentscheidungen war und ob die Nicht-Weitergabe der entsprechenden Informationen durch Microsoft ihre Kaufentscheidungen beeinflusste.

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EU-Kommission gibt Microsoft letzte Chance 
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Peter Retep 08. Aug 2003

Und ? Wo ist das Problem ? Niemand wird gezwungen, den MediaPlayer zu benutzen. Jeder...

m.j. 07. Aug 2003

ich stimm dir da vollkommen zu c.b.

c.b. 07. Aug 2003

Es ist nur noch peinlich. Was will eine EU-Kommision, zehn Jahre zu spät, an einer Firma...

banzai 07. Aug 2003

Genau! Ein blankes OS ohne Schnickschnak und dann die Software einspielen, die man...

Andre 07. Aug 2003

hihi ist gar nicht so verkehrt der Vergleich ;-)



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