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EU-Kommission gibt Microsoft letzte Chance

Die überwältigende Mehrheit der antwortenden Kunden hätte hervorgehoben, dass die Nicht-Weitergabe von Schnittstellen-Informationen, die erforderlich sind, damit die Server der Wettbewerber angemessen mit den Personal Computern und Servern von Windows kommunizieren können, ihre Wahl eindeutig und künstlich auf die Server-Produkte von Microsoft lenke. Ein solches Verhalten schädige den Leistungswettbewerb, so die Kommission.

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Auch hinsichtlich der Verknüpfung von Media Player und Betriebssystem hat die Kommission eine große Anzahl von Anbietern in verschiedenen Marktsegmenten angesprochen, die einen repräsentativer Querschnitt von Inhalte-Eigentümern, -Anbietern und Software-Entwicklern in Europa und den Vereinigten Staaten darstelle. Alle Unternehmen wurden gebeten, Angaben zu den Besonderheiten ihres Wirtschaftszweiges und über die für ihre Geschäftsentscheidungen maßgeblichen Faktoren zu machen.

Die Antworten hätten deutlich gemacht, "dass die Allgegenwart des Systems Windows Media Player in den Personal Computern ihre Entwicklungsanreize künstlich zugunsten von Microsoft verschiebt", so die Kommission. Dies bestätige die vorläufige Schlussfolgerung, dass die Verknüpfung von Windows Media Player mit dem Windows-Betriebssystem durch Microsoft den Wettbewerb schwächt, die Produktinnovation behindert und schließlich die Verbraucherwahl einschränkt.

Um Microsofts Wettbewerbsverstöße zu beenden, schlägt die Kommission ein Bündel von Maßnahmen vor. Microsoft soll dabei gezwungen werden, die erforderlichen Schnittstellen-Angaben preiszugeben, so dass die Verkäufer von konkurrierenden Servern unter gleichen Bedingungen den Wettbewerb mit Microsoft aufnehmen können.

In Bezug auf die Verknüpfung von Media Player und Windows schlägt die Kommission zwei Alternativen vor: So bestünde eine Möglichkeit darin, die Verknüpfung von Windows Media Player und dem Betriebssystem Windows aufzuheben. Microsoft würde verpflichtet, eine Windows-Version ohne Windows Media Player anzubieten. Als Alternative besteht die Möglichkeit, dass Microsoft die Media Player der Wettbewerber mit seinem Betriebssystem ausliefert.

 EU-Kommission gibt Microsoft letzte Chance
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Peter Retep 08. Aug 2003

Und ? Wo ist das Problem ? Niemand wird gezwungen, den MediaPlayer zu benutzen. Jeder...

m.j. 07. Aug 2003

ich stimm dir da vollkommen zu c.b.

c.b. 07. Aug 2003

Es ist nur noch peinlich. Was will eine EU-Kommision, zehn Jahre zu spät, an einer Firma...

banzai 07. Aug 2003

Genau! Ein blankes OS ohne Schnickschnak und dann die Software einspielen, die man...

Andre 07. Aug 2003

hihi ist gar nicht so verkehrt der Vergleich ;-)


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