Gentoo Linux 1.4 veröffentlicht
So steht mit Gentoo 1.4 vor allem ein neuer Satz von Installations- und Live-CDs zum Download bereit, aber auch die Referenzpakete wurden überarbeitet. Allein für die x86-Plattform stehen fünf CD-Sets zur Verfügung: eines für x86-Systeme ab 486 und höher, eines für i686-Systeme (Pentium Pro, Pentium II, Athlon/Duron und höher), sowie eines für Pentium III, eines für Pentium 4 und eines für Athlon XP. Darüber hinaus sind drei weitere CD-Sets für PowerPC (allgemein) sowie PowerPC G3 und PowerPC G4 als auch eine Live-CD mit KDE und GNOME für PowerPC verfügbar.
Die Installations-CD-Sets bestehen aus 2 CDs, die fertige Pakete unter anderem von GNOME, KDE, Mozilla und OpenOffice enthalten. Die CD-Sets können im Gentoo-Store(öffnet im neuen Fenster) für 15,- US-Dollar bestellt oder kostenlos von diversen Mirrors(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden.
Darüber hinaus wartet Gentoo Linux 1.4 mit Funktionen wie automatisierten Kernel-Builds sowie der Generierung von CFLAGS auf und unterstützt eine Installation ohne Netz.
Die eigentlichen Software-Pakete sind in Gentoo ständig in aktuellen Versionen via Internet verfügbar, wahlweise in vorkompilierter Form als auch im Quellcode. Dank Portage lassen sich die Quellcodes aber eben so einfach installieren wie die fertigen Pakete. Die Übersetzung der Software auf dem Zielsystem bietet allerdings den Vorteil, dass sich die Software unter Ausnutzung entsprechender Compiler-Switches optimal auf das eingesetzte System abstimmen lässt.
Vor allem durch das flexible Portage-System erfreut sich Gentoo wachsender Beliebtheit, lassen sich doch auf dieses Weise Pakete mit geringem Aufwand auf dem aktuellen Stand halten, was sich im Umfang(öffnet im neuen Fenster) der über Portage zur Verfügung stehenden Software und deren Aktualität widerspiegelt.
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