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Universität Dortmund will Computer-Museum gründen

Erste Exponate bereits gesammelt. Eine Gruppe von Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik hat in Dortmund den Verein "Deutsches Computermuseum e. V." gegründet. Ziel des Vereins ist es nach eigenen Angaben, in Dortmund ein Computermuseum zu gründen, das "museale Aufgaben, wissenschaftsbezogene Bildung und zeitgemäße Unterhaltung" miteinander verbindet.
/ Thorsten Wiesner
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Das neu zu gründende Museum soll das erste seiner Art sein, das sich ausschließlich der Geschichte des Computers widmet. Den Vereinsmitgliedern schwebt dabei eine "Mischung aus Museum, Science Centre und Erlebnispark" vor.

Ausgangspunkt der Vereinsgründung ist eine mit etwa 2.500 Exponaten bereits recht umfangreiche Sammlung historisch interessanter Computer und Peripheriegeräte. Unter diesen Exponaten, die über 15 Jahre hinweg vor allem von Bernhard Tillmann – bei anfänglicher Unterstützung durch Prof. Konrad Zuse – zusammen getragen wurden, befinden sich auch Rechner der Gründergeneration von Konrad Zuse, IBM, Bull und Telefunken.

Zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehören auch Politiker wie der Europa-Abgeordnete Bernhard Rapkey und die Landtagsabgeordnete Annegret Krauskopf. In den Vorstand gewählt wurden Prof. Dr. Bernd Reusch, Mitbegründer der Informatik an der Universität Dortmund, als Vorsitzender, sowie Olaf Becker, Bernhard Tillmann und Dr. Norbert Jesse, der aus dem Bereich der Uni im Technologiepark die Firma quinscape mit aufgebaut hat.


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