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Unter Erfolgsdruck: x86-Konkurrenten AMD, Transmeta und VIA

In-Stat/MDR sieht eine unsichere, nahe Zukunft für Intels "kleine" Konkurrenten

Obwohl AMD, VIA Technologies und Transmeta von Industrieexperten schon öfter abgeschrieben wurden, sind Intels ausdauernde x86-Konkurrenten trotz schwieriger wirtschaftlicher Situation immer noch am Leben und kämpfen weiter um Marktanteile. Die Analysten von In-Stat/MDR sehen allerdings eine ungewisse nahe Zukunft insbesondere für AMD und Transmeta.

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In-Stat/MDR schätzt, dass AMD seinen Marktanteil bei den x86-Prozessoren von 16 Prozent im Jahr 2000 auf 20 Prozent in 2001 steigern konnte, aber 2002 wieder auf 16 Prozent zurückfiel. Transmeta und VIA hatten 2002 wenig mehr als 1 Prozent Marktanteil und hatten damit im Vergleich zu 2001 keine nennenswerten Erfolge im x86-Markt verzeichnen können. Während die Analysten für VIA stabile Marktanteile für 2003 und 2004 erwarten, sehen sie bei Transmeta Anteilsverluste während des Produktwechsels vom TM5800 zum neuen TM8000. Transmeta selbst hofft auf den TM8000 und erwartet erste Notebooks für Anfang 2004.

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In einem kürzlich veröffentlichten, kostenpflichtigen Report "Intel x86 Competitors" hatte In-Stat/MDR für den in allen Marktbereichen mit Intel konkurrierenden Hersteller AMD bereits die Notwendigkeit zur Chip-Kostensenkung durch den Wechsel von 130-Nanomenter- zu 90-Nanometer-Fertigungstechnik angemahnt. Zudem benötige AMD konkurrenzfähige Mainstream-Prozessoren; das eigene Modellnummer-System ("Quanti-Speed Rating") erlaube AMD jedoch beim Athlon 64 den größeren ClawHammer-Kern gegen den günstigeren "Paris"-Prozessorkern (kleinerer Cache) zu ersetzen. Beim Opteron brauche AMD zudem mehr Unterstützung von OEM-Herstellern. Zwar hätte IBM bereits einen erste Opteron-Server im Angebot, es bedürfe jedoch deutlich mehr als das, um den Opteron zum Erfolg zu bringen.

Transmeta wird den Analysten zufolge eine gewisse Zeit benötigen, um wieder Hersteller für seinen kommenden TM8000 zu gewinnen, da viele TM5800-Kunden zum Pentium M/Centrino gewechselt haben. Entsprechend würden die neuen Transmeta-Prozessoren unter großem Konkurrenzdruck stehen, wobei In-Stat/MDR die niedrigen Stückzahlen und die Zeit zur Kunden(rück)gewinnung als nicht gerade vielversprechende Strategien zur Verbesserung von Transmetas Umsatz sieht.

VIAs Herausforderung für die Zukunft wird die Skizzierung seines eigenen Pfads für Systembusse für das Jahr 2005 sein. Nachdem AMD bereits für den Athlon seinen eigenen Sockel und eigene Chipsätze etabliert habe, müsse auch VIA nun eine von Intel unabhängige Infrastruktur einführen. Allerdings sei VIA in einer guten Position dafür, weil der Hersteller eine große Erfahrung mit Chipsätzen gesammelt habe.



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blackshark 05. Aug 2003

...und bei verschwinden von konkurrenten fallen die preise plötzlich langsamer, weil man...

avaurus 05. Aug 2003

- Ja, kannst du nicht lesen ? :P - Wenn du die News hier öfers liest, weißt du, dass es...

Daniel-2 05. Aug 2003

Und Du kleiner Schlaumeier freust Dich mit Intel, gell? Echt, weit gedacht! Lass doch mal...

DieselDandy 05. Aug 2003

AMD im Desktop-Bereich Günstiger ? ? ? Wohl kaum - Bei den Prozessoren ja - einwenig, bei...

Python 05. Aug 2003

Ähm der P4 3,06 zapft gut und gerne 81 Watt. Da kommt kein Athlon mit!


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