Abo
  • Services:

Linux-Oberfläche Opie 1.0 für Embedded-Systeme erschienen

Auf Qtopia basierende Oberfläche für Linux-PDAs

Das Open Palmtop Integrated Environment, kurz Opie, hat die lang erwartete Version 1.0 der gleichnamigen Linux-Oberfläche Opie veröffentlicht. Die Lösung wurde speziell auf die Bedürfnisse von PDAs hin optimiert. In Bezug auf Optik und Bedienung ähnelt Opie dabei stärker WindowsCE als dem PDA-Betriebssystem PalmOS. Opie basiert im Ursprung auf dem von Trolltech entwickelten Qtopia, wurde aber an verschiedenen Stellen weiter entwickelt.

Artikel veröffentlicht am ,

Opie 1.0 umfasst ein PIM-Framework einschließlich einer Zugriffs-API mit Terminplaner, Adressbuch, Aufgabenliste, Notizblock, Mail-Client und Texteditor. Der von WindowsCE-Systemen bekannte "Heute-Bildschirm" wurde ebenfalls integriert und zeigt in einer Übersicht tägliche Termine, Aufgaben, E-Mails, Geburtstage, Wetterberichte oder auch Börsenkurse.

Stellenmarkt
  1. Bremer Rechenzentrum GmbH, Bremen
  2. über duerenhoff GmbH, Nürnberg

Zu den weiteren Leistungsdaten zählen eine Linux-Shell für den Zugriff auf das Betriebssystem, erweiterte Sicherheitsfunktionen durch Linux Security Services sowie der auf xine-basierende Media-Player opieplayer2, der neben der Bilderansicht auch das Streaming von Audio- und Videodaten beherrscht. Zudem enthält Opie 1.0 einen auf xpdf aufbauenden PDF-Betrachter und einen PalmDoc-Reader für elektronische Bücher, wobei auch JPluckX unterstützt wird, um Offline-News auf den PDA zu laden. Als Besonderheit für alle Besitzer eines Zaurus-PDAs bietet Opie Binärkompatibilität mit Zaurus-Anwendungen. Für die Internet-Nutzung stehen ein IRC-Client und der Web-Browser Konqueror bereit.

Opie beherrscht den Datenabgleich mit der freien Groupware Kolab aus dem Kroupware-Projekt, Outlook und dem Qtopia-Desktop, wozu jedoch ein Tool von Drittanbietern benötigt wird. Der drahtlose Datenaustausch soll über Infrarot oder Bluetooth mit PalmOS-Geräten, WindowsCE-Modellen und zahlreichen Mobiltelefonen möglich sein. Über Plug-Ins lassen sich unterschiedliche Eingabemethoden in Opie einbinden, wozu etwa Handschriftenerkennung, Soft-Tastatur und mehr gehören.

Opie 1.0 kann auf den iPAQ-Modellen von Hewlett-Packard ohne XScale-Prozessor, dem Zaurus-Geräten von Sharp sowie auf dem Siemens SimPad verwendet werden. Opie steht in zahlreichen Sprachversionen bereit und kann mit Hilfe von Themes und Styles an die eigenen optischen Wünsche angepasst werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 44,99€
  2. 26,99€
  3. 3,99€

Folgen Sie uns
       


PUBG für Smartphones - Test

Wir testen PUBG für Smartphones - eine sehr gute Umsetzung der ursprünglichen Version für PC und Konsole.

PUBG für Smartphones - Test Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /