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OmniGlobe - 360-Grad-Display für sphärische Darstellung

Bereits kommerziell verfügbar und in Museen und Ausstellungen vertreten

Neben dem Körperkommunikations-Netzwerk "ElectAura-Net", dem "Food Simulator" und dem "Walk-through Fog Screen" wurde in der Siggraph-2003-Ausstellung "emerging technologies" auch ein OmniGlobe getauftes Kugel-Display gezeigt. In dessen abgeschlossenem Inneren soll ein LCD-Projektor für die optimale, verzerrungsfreie 360-Grad-Darstellung von sphärischem Datenmaterial sorgen.

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Das Videosignal des Projektors leuchtet durch ein Loch im aus Acryl bestehenden Globus, wird von einem intern angebrachten, elipsoiden Streuspiegel reflektiert und trifft dann auf die Innenseite der Kugel. Aufgrund der besonderen Geometrie müssen die Bilder für die sphärische Projektion aufbereitet werden: Während in der Nähe eines "Pols" darzustellende Pixel auf einen einzelnen Punkt in der Projektion komprimiert werden, werden die des anderen "Pols" um die Außenseite des Projektionsbilds gelenkt. Da einige Bereiche des Projektionsbilds optisch weiter entfernt vom Projektor sind als andere, werden diese mit stärkerer Leuchtintensität dargestellt, um eine gleichmäßige Darstellungshelligkeit in der Kugel zu erreichen. Da der LCD-Projektor im Standfuß des Kugel-Displays steckt, soll die Installation und die Justierung der Optik des OmniGlobe vergleichsweise einfach sein.

OmniGlobe im Indiana State Museum
OmniGlobe im Indiana State Museum

Entwickelt wurde der OmniGlobe von ARC Science Simulations, die bereits 2002 ein Patent für ihr sphärisches Displaysystem anerkannt bekommen haben. Zu den ersten Kunden des Unternehmens zählt das Indiana State Museum in Indianapolis, das seit Mai 2002 auf einem 80-Zoll-Bildschirm (über 2 Meter Durchmesser) mit UXGA-Auflösung (1.600 x 1.200 Bildpunkte) die Plattentektonik der Erde im Zeitraffer darstellt. Die Aufbereitung des Materials sei allerdings schwierig gewesen: Es gab zwar flache 2D-Einzelbilder für die Anordnung der Kontinente, ihrer Topologie und der Vegetationsmuster von der University of Northern Arizona, doch ein Problem stellten die Zwischenräume zwischen den Einzelbildern dar, so dass ARC ein eigenes Morphing-System entwickeln musste, um einzelne 2D-Bilder flüssig in den 3D-Projektionen darstellen zu können. Weitere Installationen soll es bereits im American Museum of Natural History (2,43 m Durchmesser) in New York für die realistische Darstellung der Erde und im Challenger Center in Washington für die Anzeige des Sonnensystems geben. Für den Londoner Millennium Dome ist ein OmniGlobe mit beachtlichen 12 Metern Durchmesser in Entwicklung, womit ebenfalls die Erde möglichst realistisch dargestellt werden soll.

OmniGlobe - 360-Grad-Display für sphärische Darstellung 

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heidi... 30. Mär 2007

ach du dickes ei, was bzw. wen finde ich denn da. keine ahnung, ob du diese mail...

VHeimann 15. Okt 2004

Hallo, habe Ihren Artikel gelesen. Befassen Sie sich beruflich mit dem Thema? Ich habe...

Marc O 07. Nov 2003

Tja da fällt mir doch spontan die Hologlobe-Szene aus "Southpark Der Film" ein. Und wer...

heinrich 04. Aug 2003

Und wenn man den Globe nun verkleinert? Etwa so groß wie ein ganz normaler Globus für zu...

Lachdanan 03. Aug 2003

Was den Leuten nicht alles einfällt. Und dann gibt es tatsächlich noch andere Leute, die...



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