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Suns Scott McNealy warnt vor Linux

"Viele Unternehmen werden sehr enttäuscht sein". Scott McNealy, Chairman, Präsident und CEO von Sun Microsystems, hat vor den rechtlichen Folgen der Nutzung von Open-Source-Software gewarnt, das berichtet die US-Site Infoconomy. McNealy habe auf Suns Technology Forum in St Andrews (Schottland) vehement darauf hingewiesen, welche rechtlichen Konsequenzen der Einsatz von Open Source mit sich bringen kann.
/ Jens Ihlenfeld
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Laut McNealy sollte man Open-Source-Software nur einsetzen, sofern die jeweiligen Anbieter eine Versicherung gegen rechtliche Schritte Dritter abgeben würden.

"Fassen Sie Open-Source-Software nicht an, bevor sie über ein Team von Anwälten für geistiges Eigentum verfügen, die jedes einzelne Teil durchkämmen können. Wir bieten Schadensersatz, aber viele Anbieter tun dies nicht" , zitiert Infoconomy(öffnet im neuen Fenster) Scott McNealy. "Viele Unternehmen werden sehr enttäuscht sein, wenn wir weiter gehen. Es wird eine ernsthafte Herausforderung in Sachen geistiges Eigentum." Sun ist selbst einer der größten Lizenznehmern von SCO und bietet mit Solaris ein eigenes Unix-Derivat an. Allerdings verkauft Sun zudem Linux-basierte Server und plant für das kommenden Jahr auch, Desktop-Systeme mit Linux anzubieten. Entsprechend unterstrich McNealy auch Suns Engagement für Open Source: "Wir sind ein großer Befürworter von Open-Source-Software. Trotz aller Hass-Mails, die ich aus der Open-Source-Bewegung erhalte."


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