ElectAura-Net - Mensch und Teppich als Breitband-Netz

Ähnliche Projekte gibt es bereits, etwa wenn Geräte zweier Nutzer während des Händeschüttelns Daten miteinander austauschen. Gegenüber diesen soll die NTT-DoCoMo-Technik jedoch den Vorteil der größeren Reichweite bis hin zum Fußboden besitzen. Mobile Geräte können so auch über den Teppich Daten miteinander austauschen. ElectAura-Net soll sich zudem durch seine sehr hohen Datenraten und hohe Sensitivität auszeichnen.
Das ElectAura-Net-Team arbeitet derzeit an einem miniaturisierten und noch schnelleren "Intrabody Communication System". Auch ein großes Fußboden-Netzwerk mit automatischer Kartengenerierung für ein allgegenwärtiges Kommunikationsnetzwerk, bei dem Menschen und Objekte miteinander vernetzt sind, nur weil sie auf einem Teppich stehen. Ziel ist es, ein Kommunikationsnetz zu entwickeln, in der jede Person und alle Objekte immer mit dem Netzwerk verbunden sind: Außerhalb von Gebäuden können reguläre Mobilfunknetzwerke und GPS genutzt werden, nur für den Innenbereich gibt es Fukumoto zufolge noch keine effektive Lösung. ElectAura-Net soll die Indoor-Hürden beseitigen und einen schnellen Netzwerkzugriff sowie akkurate Positionierung ermöglichen, heißt es in der Projektvorstellung auf der Siggraph-Website.
Zu den weiteren, auf der Siggraph präsentierten und erlebbaren "emerging technology"-Projekten zählten unter anderem ein Nahrungs-Simulator mit Force-Feedback-Technik, ein durchgehbares 3D-Rauch-Display, ein abgeschlossenes Kugel-Display, ein "Body-Brush" zum Gestalten dreidimensionaler Bilder mittels Bewegung des eigenen Körpers und eine elektro-haptische Hautschicht zum Erspüren künstlicher Objekte.



