Lycos mit schwindenden Umsätzen
Verluste im ersten Halbjahr 2003 verringert
Um 32 Prozent sanken die Umsätze bei Lycos Europe im ersten Halbjahr 2003 und lagen damit bei 42,4 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2003 verringerten sich die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28 Prozent auf 21,6 Millionen Euro.
Der Umsatzrückgang sei auf den Verkauf verlustbringender Tochtergesellschaften und das Auslaufen des Werbevertrages mit Bertelsmann im Oktober 2002 zurückzuführen. Bereinigt um den Verkauf der Konzerngesellschaften sanken die Umsätze im ersten Halbjahr 2003 um 20 Prozent.
Nach der selben pro-forma-Rechnung verringerten sich die Werbeumsätze um 39 Prozent, während die Umsätze aus Paid-Services und Shopping um 83 Prozent auf jetzt 9,7 Millionen Euro stiegen. Dabei konnte Lycos Europe aber seine Verluste deutlich reduzieren. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) sank von minus 39,8 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2002 um 49 Prozent auf minus 20,5 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2003. Im zweiten Quartal 2003 belief sich das EBITDA auf minus 9,6 Millionen Euro im Vergleich zu minus 22,4 Millionen Euro im Vorjahresquartal.
Der Fehlbetrag verringerte sich um 81 Prozent von minus 147,1 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2002 auf minus 27,2 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2003. Bereinigt um eine Firmenwertabschreibung in Höhe von 100,4 Millionen Euro im Jahr 2002 reduzierte sich der Fehlbetrag um 42 Prozent. Im zweiten Quartal sank der Fehlbetrag um 55 Prozent von minus 27,5 Millionen Euro im Jahr 2002 auf minus 12,5 Millionen im Jahr 2003.
Zum 30. Juni 2003 verfügte Lycos Europes über liquide Mittel sowie kurz- und langfristigen Einlagen von 195,7 Millionen Euro.
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