• IT-Karriere:
  • Services:

Discreet stellt 3ds max 6 vor - Sega half bei Entwicklung

3D-Rendering-Software mit neuen Werkzeugen für Film-, Spiele- und Design-Profis

Die Autodesk-Tochter Discreet hat auf der Siggraph die 3D-Rendering-Software 3ds max in der Version 6 vorgestellt. An der Entwicklung beteiligt wurden Kunden aus den Bereichen Filmeffekte, Design-Visualisierung und Spieleentwicklung - darunter auch Sega Japan.

Artikel veröffentlicht am ,

Zu den neuen Funktionen von 3ds max 6 zählt eine überarbeitete, schematische Ansicht, mit der sich komplexe Szenen besser betrachten und verwalten lassen sollen; an dieser Neuerung ist Sega bei der Entwicklung direkt beteiligt gewesen. Von Hause aus integriert sind nun der Raytracer- und Scanline-Renderer Mental Ray und die Physik-Simulations-Software reactor 2 inklusive der Module "Stuntman" und "Vehicle Dynamics". Ein integriertes Particle Flow System soll in 3ds max 6 die Erzeugung realistischer Fontänen, Nebel, Schnee, Spritzern, Explosionen und anderen Umgebungseffekten erleichtern.

Stellenmarkt
  1. Wiethe Group GmbH, Bremen
  2. Hays AG, Erfurt

Neu ist zudem die Möglichkeit, Polygone per Pinsel einzufärben ("vertex colour painting"), ohne dazu eine Zusatz-Software zu benötigen. Per "Distributed Network Texture Baking" lässt sich nun das Errechnen von Textur-Skins für 3D-Objekte auf mehrere Rechner verteilen, während diese Funktion in 3ds max 5 nur auf einzelnen Rechnern aber nicht im Grafikworkstation-Cluster möglich war. Neue Design-Visualisierungs-Werkzeuge sowie Datenaustausch mit Autodesk und anderen CAD-Anwendungen erleichtern hingegen die Arbeit von Architekten und Designern.

Discreet erwartet die Auslieferung der englischsprachigen Version von 3ds max 6 für den Herbst 2003, während übersetzte Versionen in Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch später, aber ebenfalls noch 2003 erscheinen würden. Den Preis für die englische Version von 3ds max 6 gibt Discreet mit 2.695,- britischen Pfund zzgl. Steuer an, was umgerechnet rund 3.800,- Euro zzgl. Mehrwertsteuer entspricht. Ein Update von 3ds max 5 wird mit 595,- Pfund (rund 840,- Euro zzgl. MwSt.) und eines von der älteren Version 3ds max 4 mit 995,- Pfund (knapp über 1.400,- Euro zzgl. MwSt.) zu Buche schlagen. Discreet bietet für seine Software auch ein Abonnement-Modell an, das gegen eine Jahresgebühr jeweils die aktuellen Versionen enthält.

Nachtrag:
In Deutschland wird 3ds max 6 ab Herbst 2003 in der englischen Version für 4.250,- Euro (zzgl. MwSt.) erhältlich sein, die deutsche Version folgt Ende des Jahres. Das Upgrade von 3ds max 5 kostet 900,- Euro (zzgl. MwSt.), das Update von 3ds max 4 wird 1500,- Euro (zzgl. MwSt.) kosten, so Discreet Deutschland in einer eigenen Pressemitteilung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,87€
  2. 33,99€
  3. 33,99€

CK (Golem.de) 29. Jul 2003

Steht jetzt drin. Ebenso wie die Euro-Preise, die deutlich höher zu liegen scheinen als...

nabohi 29. Jul 2003

Irgendwie fehlt mir noch eine nähere Erläuterung zu Segas Mitwirken. Wenn es schon in der...


Folgen Sie uns
       


Watch Dogs Legion - Raytracing im Vergleich

Wir zeigen die Auswirkungen von Raytracing-Spiegelungen im integrierten Benchmark von Watch Dogs Legion. Dort wie im Spiel reflektieren Wasserfläche, etwa Pfützen, sowie Glas und Metall - also Fenster oder Fahrzeuge - die Umgebung dynamisch in Echtzeit.

Watch Dogs Legion - Raytracing im Vergleich Video aufrufen
AVM Fritzdect Smarthome im Test: Nicht smart kann auch smarter sein
AVM Fritzdect Smarthome im Test
Nicht smart kann auch smarter sein

AVMs Fritz Smarthome nutzt den Dect-Standard, um Lampen und Schalter miteinander zu verbinden. Das geht auch offline im eigenen LAN.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Konkurrenz zu Philips Hue Signify bringt WLAN-Lampen von Wiz auf den Markt
  2. Smarte Kühlschränke Hersteller verschweigen Kundschaft Support-Dauer
  3. Magenta Smart Home Telekom bietet mehr für das kostenlose Angebot

iPhone 12 Pro Max im Test: Das Display macht den Hauptunterschied
iPhone 12 Pro Max im Test
Das Display macht den Hauptunterschied

Das iPhone 12 Pro Max ist größer als das 12 Pro und hat eine etwas bessere Kamera - grundsätzlich liegen die beiden Topmodelle von Apple aber nah beieinander, wie unser Test zeigt. Käufer des iPhone 12 Pro müssen keine Angst haben, etwas zu verpassen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler
  2. iPhone Magsafe ist nicht gleich Magsafe
  3. Displayprobleme Grünstich beim iPhone 12 aufgetaucht

Astronomie: Arecibo wird abgerissen
Astronomie
Arecibo wird abgerissen

Das weltberühmte Radioteleskop ist nicht mehr zu retten. Reparaturarbeiten wären lebensgefährlich.

  1. Astronomie Zweites Kabel von Arecibo-Radioteleskop kaputt
  2. Die Zukunft des Universums Wie alles endet
  3. Astronomie Gibt es Leben auf der Venus?

    •  /