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Fujifilm S7000 speichert Bilder mit 12,3 Megapixeln (Update)

Neuer Super-CCD-HR-Bildsensor erreicht effektive 6,3 Megapixel. Mit den FinePix S7000 bringt Fujifilm eine neue semiprofessionelle Digitalkamera auf den Markt, die mit einem Super-CCD-HR-Bildsensor (High Resolution) ausgestattet ist. Die Fujifilm FinePix S7000 bringt es dabei auf eine Auflösung von 6,3 Millionen effektiven Pixeln, was die Aufnahme von Bildern mit rund 12,3 Millionen Pixeln (4.048 x 3.040 Bildpunkte) erlauben soll. Parallel zur FinePix S7000 wurde auch der kleinere Bruder FinePix S5000 angekündigt, der eine Auflösung von 3,1 Megapixel erreicht.
/ Jens Ihlenfeld
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Darüber hinaus bietet die FinePix S7000 einen 6fach optischen und 3,2fach digitalen Zoom in einem kompakten SLR-Gehäuse bei einer Brennweite von 35 bis 210 mm bezogen auf das Kleinbildformat und einen Blendenbereich zwischen F 2.8 und F 8. Der Makrobereich beginnt schon bei 1 cm Motivabstand.

Die Scharfstellung erfolgt über einen Hybrid-Autofokus mit aktivem und passivem AF-Sensor. Per Tastendruck kann eine AF-Schärfenachführung zugeschaltet werden. Die Kamera bietet mehrere Möglichkeiten zur Belichtungsmessung, darunter eine Matrix- bzw. Mehrfeldmessung über 64 Messfelder, mittenbetonte Integralmessung sowie eine Spotmessung.

Die Verschlusszeiten liegen zwischen 15 und 1/10.000 Sekunde. Die Belichtungssteuerung kann mit einer Programmautomatik, einer Zeitautomatik sowie einer Blendenautomatik vorgenommen werden. Auf Wunsch steht auch eine manuelle Belichtungssteuerung zur Verfügung. Der ausschließlich elektronische Bildsucher mit einer Diagonalen von 0,44 Zoll arbeitet mit 235.000 Pixeln und bietet einen Dioptrienausgleich. Dazu gesellt sich noch ein 1,8-Zoll TFT auf der Rückseite mit einer Auflösung von 118.000 Pixeln.

Der Weißabgleich wird entweder automatisch oder manuell mit Hilfe von 6 Programmautomatiken und einer eigenen, speicherbaren Einstellung vorgenommen. Die Empfindlichkeit stellt die Kamera wahlweise automatisch zwischen ISO 160 und 800 ein oder man wählt manuell zwischen ISO 200, 400 und 600. Der eingebaute und aufklappbare Blitz hat eine Reichweite von 0,3 bis 8,5 Metern und der Selbstauslöser verzögert wahlweise 2 oder 10 Sekunden lang.

Die FinePix S7000 enthält einen Dual-Slot und nimmt sowohl xD-Picture-Cards als auch Hitachis Microdrive auf. Bilder speichert die Kamera neben dem JPEG-Format (EXIF 2.2) wahlweise auch im Fujifilm-eigenen CCD-RAW-Format. Kurzvideos im QuickTime-Motion-Format nimmt die Kamera in Auflösungen von bis zu 640 x 480 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunden mit Ton auf.

Für den Datenaustausch steht eine USB-2.0-Schnittstelle zur Verfügung. Ein PAL/NTSC-Video- sowie ein Tonausgang erlaubt die Betrachtung der Bilder und Videos auf Fernsehapparaten. Die FinePix S7000 misst 122 mm x 81 mm x 97 mm und wiegt ohne Batterien und Speicherkarte rund 500 Gramm.

Fujifilm will die FinePix S7000 im Paket mit einer 16-MByte-xD-Picture-Card, vier AA-Batterien, Schultergurt, USB-Cradle, AV-Kabel und der benötigten Software ab Oktober 2003 für 799,95 US-Dollar anbieten. Ein Netzgerät ist optional erhältlich.

Eine Nummer kleiner (113 mm x 81 mm x 79 mm) und mit 400 Gramm auch leichter ist die FinePix S5000, eine digitale Kamera für den Consumer-Bereich. Die Kamera besitzt einen Super-CCD-HR-Sensor (High Resolution) mit einer Auflösung von 3,1 Millionen Pixeln, speichert Bilder aber mit Auflösungen von bis zu 6 Millionen Pixeln ab. Die S5000 erreicht so Auflösungen von 2.816 x 2.210 Pixeln und besitzt einen 10fach optischen (Brennweite 37 bis 370 mm) sowie 2,2fach digitalen Zoom.

Die Finepix S5000 soll in den USA ab August 2003 für 499,95 US-Dollar zu haben sein.


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