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Intersil mit winzigen Ladebaustein für mobile Endgeräte

Weniger Hitzeentwicklung und intelligente Ladealgorithmen. Das US-Unternehmen Intersil hat einen neuen Baustein vorgestellt, der als Ladegerät für Lithium-Polymer-Akkus gedacht ist und gerade mal 3 x 3 mm groß ist. Der in einem DFN-Package untergebrachte Schaltkreis soll beispielsweise in PDAs, Mobiltelefonen, MP3-Playern und in USB-gestützten Aufladegeräten Verwendung finden.
/ Andreas Donath
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Der AnyAdapter ISL6292 kann neben einzelligen Lithium-Polymer-Akkus auch einzellige Lithium-Ionen-Akkus aufladen. Seine thermische Nutzbarkeit soll sehr niedrig sein und so einerseits besonders viel des eingesetzten Stroms auch zur Ladung verwenden und andererseits nicht so heiß werden, dass sein Platzgewinn mit aufwendigen Kühlungsmaßnahmen erkauft wird. Intersil spricht gar davon, dass Vergleichsprodukte der Konkurrenz bis zu 750 Prozent mehr Wärme abgeben als der ISL6292.

Der programmierbare Baustein kann an die Ladekurven der Zelle angepasst werden. Ein Überwachungselement für die Temperatur findet sich auch noch in dem IC, das nicht zu früh den Ladeprozess abschaltet. Wenn die Spannung der Zelle nach längerem Nicht-Betrieb wieder sinkt, beginnt der Ladeprozess erneut. Den Baustein gibt es auch noch als 4 x 4 mm QFN- und 5 x 5 mm QFN-Package. Ein Test-Board ist ebenfalls verfügbar.


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