Borland steigert Umsatz im zweiten Quartal um 28 Prozent
Rote Zahlen waren geplant
Borland hat seine Geschäftsergebnisse und Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2003, das am 30. Juni 2003 endete, veröffentlicht. Demnach stiegen die Einnahmen gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 28 Prozent von 59,7 auf 76,3 Millionen US-Dollar.
Vor allem wegen der jüngsten Akquisitionen und Umstrukturierungen rutscht Borland in diesem Quartal aber nach eigenen Angaben planmäßig in die roten Zahlen: Der Nettoverlust laut GAAP beträgt 5 Millionen Dollar (Vorjahresquartal: plus 4,7 Millionen Dollar). Rechnet man Kosten wie Akquisitionen oder Umstrukturierungen heraus, beträgt der so genannte Non-GAAP-Nettogewinn 3,5 Millionen Dollar.
"Dies bedeutet, dass wir seit 13 aufeinander folgenden Quartalen im Non-GAAP-Bereich einen Nettogewinn schreiben", erklärte Borlands President und CEO Dale L. Fuller in Scotts Valley, Kalifornien. "Wir sind sehr zufrieden mit dieser Finanzleistung, die ein solides Fundament für weitere Aktivitäten darstellt, zumal wir über sehr hohe Barbeträge verfügen."
Die Wirtschaft ist laut Fuller immer noch recht zurückhaltend, wenn es um größere Anschaffungen geht, vor allem im Software-Bereich. Dennoch hat das Interesse vor allem an Borlands neuen Lösungen für das Application Lifecycle Management in der jüngsten Vergangenheit deutlich zugenommen. Im vergangenen Quartal gewann das Unternehmen eine Reihe neuer großer Kunden, etwa Lockheed Martin, Lucent oder eBay.
"Wir fokussieren weiterhin auf die Verbesserung unseres Business-Modells und auf höhere Profitabilität und sind hervorragend für den kommenden Wirtschaftsaufschwung positioniert", so Fuller erwartungsvoll.
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