Acceleon: Bitboys präsentieren mobile Grafikchips
Einheitliche Lösung für unterschiedliche Performance-Ansprüche
Der finnische Grafikchip-Hersteller Bitboys Oy kündigt mit der Acceleon Visual Platform eine Grafiklösung speziell für Spiele-Handhelds, Mobiltelefone und PDAs an. Im Kern besteht die Lösung aus einer Software, die auf einem von drei verschiedenen Grafikchips aufsetzt, und je nach verwendetem Chip die zur Verfügung stehenden Grafikfunktionen in Soft- oder Hardware ausführt.

G20: Textur- und Oberflächen-Shading
Die Acceleon Visual Platform ist als Kombination aus Soft- und Hardware ausgelegt und soll flexible Gerätedesigns erlauben, die sich - je nach verwendetem Chipkern - nur in ihrer Leistung, nicht aber in den zur Verfügung stehenden Grafikfunktionen unterscheiden. Von anderen ähnlichen Lösungen sollen sich die Acceleon-Chips vor allem durch eine integrierte Hardware-Beschleunigung von Vektor- und 3D-Grafik abheben. Zudem bieten die Chips ein Hardware-basiertes Anti-Aliasing zur Kantenglättung das, wenn es verwendet wird, zu keinen Performance-Einbußen führen soll. Laut Bitboys soll sich dies besonders auf kleinen Displays mit geringer Auflösung positiv bemerkbar machen.
Als kleinster im Bunde bietet der Acceleon G10 die Basis-Version der Acceleon-Familie an. Der Chip soll sich vor allem für Embedded-Geräte im Massenmarkt eignen. Der Acceleon G20 hingegen soll sich im Bereich Handheld-Gaming zu Hause fühlen. Er bietet laut Bitboys umfangreiche 3D-Funktionen wie "Textured Triangle Rendering", "Pixel Color Processing", Shading, Texturfilterung und -Mapping, Perspektivenkorrektur, Anti-Aliasing und komprimierte Texturen. Dabei bleibt der G20 aber abwärtskompatibel zum G10.

Ball Mania für Acceleon G30 mit Z-Buffering
Das Top-Modell der Reihe - der Acceleon G30 - soll ausreichend Performance auch für anspruchsvolle, mobile Spiele bieten. Er unterstützt alle gängige Standard-APIs einschließlich einer frühen Version von OpenGL ES 1.0. Damit sollen sich plattformunabhängige Spiele mit hohen Frame-Raten und hervorragender Bildqualität nutzen lassen. Er unterstützt zusätzlich bilineare und Mip-Map-Texturfilterung, Nebel-Effekte sowie Z-Buffer und Stencil-Buffer.
Die Acceleon Visual Platform an sich soll in der Lage sein, jeden der drei Acceleon-Chips auszunutzen, indem alle Hardware-Beschleunigungen genutzt werden, die der jeweilige Chip zur Verfügung stellt. So soll die Kombination aus Hard-und Software eine einheitlich Plattform für eine breite Palette von Endgeräten darstellen, die über die gleichen Grafikfunktionen aber unterschiedliche Rendering-Performance verfügen.
Hersteller können die Chip-Designs ab sofort von Bitboys Oy lizenzieren.
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Das klingt gar nich mehr so größenwahnsinnig wie früher. Na, ich wünsch Sami "Psi...
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[...] Klingt plausibel. Obwohl... Manchmal ist es nicht mal das Management: Ich sollte...