Gates: Linux enthält auch geistiges Eigentum von Microsoft

Bill Gates über den Linux-Rechtsstreit zwischen SCO und IBM

In einem Treffen mit Finanzanalysten äußerte sich Microsofts Chief Software Architect Bill Gates zum aktuellen Rechtsstreit zwischen SCO und IBM und sich anschließenden Fragen in Bezug auf Linux. Laut Gates schade der Rechtsstreit zwischen SCO und IBM Linux, es sei aber unklar, ob Microsoft davon profitieren könne, das berichtet der US-Computerinformationsdienst CRN.

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Laut Gates zeige die aktuelle Diskussion aber eine fundamentale Schwäche von Linux auf - die General Public License (GPL) mache es Unternehmen schwer an gegenseitigen Patentabkommen teilzunehmen, die sich in der Software-Industrie etabliert hätten. Letztendlich könne dies Linux soweit zusetzen, dass es im kommerziellen Umfeld seine Akzeptanz verliere, berichtet CRN.

Gates machte laut CRN keine Angaben, ob die Forderungen von SCO nach seiner Meinung berechtigt seien, aber geistiges Eigentum von Unternehmen - einschließlich Microsoft - hätten den Weg in Linux gefunden. Grund dafür sei das Klonen von Software. Dies führe unweigerlich dazu, dass geschütztes geistiges Eigentum in Open Source Software gelange. " Wenn Menschen Dinge klonen, ist das oft unvermeidbar", zitiert CRN Gates.

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christine 17. Nov 2003

Hilfe! MS schriebt in C??? ich dachte, Windows wäre in VB oder Assembler geschrieben...

Michael M. 06. Aug 2003

"Wenn das mit dem 'nachprogrammieren' stimmt müßte Apple ja jetzt hellhörig werden: Dann...

Otto d.O. 31. Jul 2003

MS hat derzeit ca. 30 Patentklagen am Hals. Macht sich irgendein MS-Anwender deshalb...

Otto d.O. 31. Jul 2003

Wieso "Code"? Mit "geistigem Eigentum" sind wohl eher Patente u.ä. gemeint.



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