Sony verkauft weniger PlayStation 2
Ergebnisse für das erste Quartal 2003 vorgelegt
Sony verkauft derzeit deutlich weniger PlayStation-2-Konsolen als noch vor einem Jahr. Im abgelaufenen ersten Quartal (1. April bis 30. Juni 2003) des aktuellen Geschäftsjahres wurden weltweit insgesamt 2,65 Millionen Konsolen abgesetzt - 1,94 Millionen Geräte weniger als im vergleichbaren Quartal des Vorjahres.
Bei der PS One konnte man hingegen zulegen: Insgesamt wurden hier 0,83 Millionen Konsolen verkauft, was einer Steigerung von 0,16 Millionen Konsolen gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Sony erklärt die Zahlen unter anderem damit, dass in den USA im betreffenden Zeitraum des Vorjahres eine Preissenkung bei der PlayStation 2 vorgenommen wurde und diese die Verkäufe ankurbelte. Da im abgelaufenen Quartal keine ähnliche Preissenkung stattgefunden habe, hätte es keinen vergleichbaren, neuerlichen Absatzschub gegeben. In Japan konnte man allerdings die Zahl der verkauften Konsolen dank der Einführung einer technisch verbesserten Version der PlayStation 2 steigern.
Allerdings musste Sony nicht nur im Games-Bereich sinkende Absatzzahlen beklagen, auch andere Abteilungen des Unternehmens verzeichneten Rückgänge beim Umsatz und der Zahl der verkauften Geräte. Insgesamt erzielte Sony im abgelaufenen Quartal einen Umsatz von 13,4 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Der operative Gewinn sank auf 139 Millionen US-Dollar, der Nettogewinn auf 9 Millionen US-Dollar.
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